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#thirty-six: utah state capitol. beehive house. city creek center. baseball.

Hey everyone!
Unser zweiter Tag in Salt Lake City neigt sich dem Ende entgegen. Was wir heute gemacht haben? So einiges! Einige Sehenswürdigkeiten in de Stadt standen an...
Los geht es wie immer erst einmal mit einem ausgiebigen Frühstück - Waffeln, Joghurt, Nüsse,... auch ein kleines Lunchpaket für später nehmen wir mit auf unser Zimmer. Gegen kurz nach neun machen wir uns zu Fuß auf durch die Innenstadt/Downtown Richtung State Capitol. Das Kapitol thront oberhalb der Stadt - der Weg dorthin ist steil und führt uns durch eine durchaus ansprechende Wohngegend. Immerhin bieten die Bäume am Straßenrand ein wenig Schatten - das größte Problem sind jedoch meine Beine, die nach der Wanderung am Vortag einfach kaputt sind (Muskelkater in den Oberschenkeln von den 45 Minuten Berglauf, die ich Richtung See alleine absolviert habe... Urgh).
Am Kapitol angekommen stellen wir fest, dass am Wochenende keine Führungen angeboten werden. Wir nehmen uns daher eine Broschüre und erkunden das Gebäude auf eigene Faust. Es gibt eine Galerie der Gouverneure Utahs; eine kleine Ausstellung im Erdgeschoss, die über die Rohstoffminen, die Entstehungsgeschichte des Kapitols, den Nicknamen Utahs ("beehive state") und einige andere Dinge berichtet; diverse Büsten; und viele weitere Dinge zu sehen. Das Gebäude insgesamt ist sehr eindrucksvoll, die Wände aus Marmor... auch in den Toiletten.
Wir verlassen gute zweite Stunden später wieder das State Capitol und genießen noch ein wenig den Ausblick vom Capitol Hill, bevor es Richtung Innenstadt geht. In der Innenstadt suchen wir zunächst das Beehive House auf, welches im 19. Jahrhundert der Sitz Brigham Youngs war, einer frühen Führungsperson der Latter Day Saints (aka - Überraschung - Mormonen). Der Eintritt ins Haus kostet nichts und wir bekommen eine Führung. Diese wird - auch das wird wohl nicht überraschend - erneut von zwei Schwestern der Mormonengemeinde durchgeführt. Die Führung hat mit rund 15 Minuten eine angemessene Länge.
Anschließend begeben wir uns in das Joseph Smith Memorial Building, einem Prunkbau, welcher direkt nebenan liegt und (ich traue mich fast gar nicht mehr, das extra noch einmal zu erwähnen) fest in der Hand der LDS-Gemeinde ist. Das Gebäude war ursprünglich ein Hotel, dient jetzt allerdings in erster Linie als Bürogebäude. Im Erdgeschoss wird Klaviermusik live gespielt und wir fahren auf Ratschlag einer dort Auskunft gebenden Dame in den zehnten Stock, wo sich Restaurants befinden und wo man eine tolle Aussicht genießen kann.
Wir begeben und im Anschluss ins City Creek Center, dem Einkaufszentrum der Stadt, welches direkt auf der anderen Straßenseite liegt. Wir entfliehen damit nicht nur der Mittagshitze von ca. 35°, sondern nehmen eine kleine Stärkung zu uns. Anschließend geht es für eine Pause am Nachmittag zurück zum Hostel.
Gegen frühen Abend verputzen wir dann under Lunchpaket und bereiten uns für das letzte Highlight des Tages vor: Baseball im Smith's Ballpark. Das Team der Stadt, die Salt Lake Bees, empfangen an diesem Abend die Albuquerque Isotopes. Wir sind pünktlich um 6:35pm am Stadion. Wir haben uns vorher am Nachmittag noch einmal in die Regeln des Sports eingelesen, sodass wir den Spielverlauf weitestgehend nachvollziehen können. Wir haben eine gute Sicht auf das Spielgeschehen und machen auch Fotos mit dem Maskottchen. Wir verlassen das Stadion - nach einer leckeren Portion Eis - gegen 21:15h, das Spiel ist gerade im siebten (von zehn...) Innings.
Zurück am Hostel machen wir jetzt nicht mehr viel. Morgen ist unser letzter voller Tag in SLC...
Talk to you later,
Karla









23.7.17 05:43


#thirty-five: cottonwood canyon/lake blanche trail. chile-tepin.

Howdy!
Heute war also unser erster "ganzer" Tag in Salt Lake City. Es stand ein Wanderausflug auf dem Programm. Vorher möchte ich allerdings erst noch etwas zum Frühstück sagen, das wir hier morgens zwischen 6 und 9h abgreifen können: es gibt nämlich endlich mal auch gesunde Sachen und nicht nur (wie zum Beispiel in Chicago) Muffins und Toast. Das Hotel hier bietet nämlich auch Jogurts und Obst, wie Äpfel und Birnen. Und Cerealien, die nicht ganz so stark gesüßt sind. Außerdem "richtigen" Frischkäse (Philadelphia) und nicht dieses klebrige Zeug wie im Hostel vorher (was auch okay war, aber... na ja). I like. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Bagels und Muffins und dergleichen, allerdings - und das ist fast das Beste morgens - frische Waffeln, die man sich hier selbst zubereiten kann - dazu frischen Frühstücksspeck und Corn Syrup. Insgesamt ist das Frühstück hier sehr lecker.
Gegen halb zehn packen wir dann schließlich unsere Rucksäcke und machen uns auf Richtung Cottonwood Canyon. Der Canyon ist Teil der Bergkette, die östlich der Stadt liegt und zu den Rocky Mountains gehört. Es ist bereits morgens recht warm und wie nehmen je eine zusätzliche Flasche Wasser mit. Tatsächlich planen wir zunächst nur, die Cottonwood Canyon Road abzufahren und dann anzuhalten, wenn wir ein Trailhead sehen, also den Beginn einer Wanderroute. Der Weg zum Gebirge selbst ist recht gut zu finden - über die Interstate 15 (I-15) und die I-215 geht es für ca. 20 Minuten Richtung Südosten. Anschließend führt die Cottonwood Canyon Rd durchs Gebirge und ist die einzige Straße, die wir dort nehmen können. Bei einer ordentlichen Steigung und engen Kurven geht es hinein ins Gebirge. Tatsächlich tut sich das Auto wegen des Gefälles schwer. Man merkt richtig, wie der Motor ackert und das Beschleunigen schwer fällt. Ich bin froh, dass es sich um einen Automatikwagen handelt 🙈 ... Nach weiteren 10 Minuten sehen wir auf der rechten Seite einige Autos parken und wir halten an. Wir sind am Trailhead des Lake Blanche Trails angekommen. Die Wanderkarte sagt, dass der Pfad ca. 4,5km lang sein und ein See auf dem Plateau liegen soll... Das klingt doch gut...Und schon sind wir unterwegs.
Wir merken schnell, dass der Wanderweg nicht übermäßig anspruchsvoll ist, aber dennoch einige steile Passagen hat und die Sonne bzw. Hitze ihr Übriges tut. Auch haben wir eigentlich viel zu wenig Wasser dabei - gerade einmal je 800ml pro Kopf. Dennoch sind wir gut dabei und haben nach zwei Stunden gute 4,7km zurückgelegt und knapp 600/700 Höhenmeter überwunden. Die Luft hier oben ist dünn, denn alleine schon der Startpunkt des Wanderweges liegt auf knapp 1500m Höhe. Ab km4,7 setzte ich den Weg über weitere 1,6km alleine fort (Mama brauchte ein Päuschen - Knie und so ) und ich erreiche schließlich den See, Lake Blanche, auf dem Bergplateau. Der Anblick ist toll und ich mache ein paar Beweisfotos, dass ich es auch wirklich geschafft habe.
Auf dem Rückweg nach unten treffen wir uns nach gut 45 Minuten getrennter Wege wieder. Es ist inzwischen kurz vor ein Uhr mittags. Wir machen uns weiter auf den Weg nach unten und genießen jetzt erst recht die tolle Aussicht - die Fotos können das leider gar nicht so wiedergeben! Der Rückweg ist etwas schneller erledigt als der Aufstieg. Wir sehen übrigens viele unterschiedliche Schmetterlinge, die fast doppelt so groß sind wie die Artgenossen in Deutschland. Insgesamt sind wir gute viereinhalb Stunden auf den Beinen und kommen gegen viertel vor drei Uhr am frühen Nachmittag wieder unten an. Die Luft unten ist warm, die Temperatur liegt bei gut 34° (auf dem Wanderweg war es tatsächlich angenehm und es ging meist ein leichter Wind oder der Weg war schattig). Wir haben zwar Hunger, aber vor allem haben wir höllischen Durst! Wir machen zwar eine kurze Pause, fahren dann aber recht zügig zurück zum Hotel. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und nach guten 34km sind wir gegen halb vier wieder am Hotel. Wir machen uns frisch und ruhen erst einmal aus. Auch schmeißen wir die Waschmaschine an und trinken in der Zwischenzeit einen Kaffee am Hotel (den es hier neben Tee und Saft auch rund um die Uhr gratis gibt). Auch zwanzig Minuten Siesta sind nötig, denn die Beine sind nach der Wanderung wirklich schwer.
Um den Tag anschließend noch vernünftig abzurunden, gehen wir wieder essen. Und: wieder mexikanisch. Diesmal suchen wir das Restaurant auf, das wir schon am Vorabend besucht haben wollten, von dem wir aber unterwegs erst nicht die richtige Adresse hatten. Es geht also an diesem Abend zu Chile-Tepin. Das Essen ist noch einmal besser als in der Taqueria27 vom Vorabend und wir essen Burritos mit Hähnchen, zu denen es Reis, Bohnen und Guacamole mit Salat gibt. Seeeehr lecker! Auch der Preis geht mehr als in Ordnung - wir zahlen für beide Gerichte einschließlich Getränke knapp $30, also ungerecht 28€.
Auf dem Rückweg genießen wir noch die angenehme Luft und die tolle Aussicht bei Sonnenuntergang und sind gegen 21h wieder am Hotel...
Gute Nacht!
Karla







22.7.17 02:06


#thirty-four: salt lake city, utah: temple square. mexikanisches essen.

Hallo zusammen!
Heute ging unsere Reise weiter nach Utah. Nachdem es ab gestern Abend in Chicago immer wieder richtig kräftig geschauert hat, war auch der Weg vom Hostel zum Metro-Station recht nass. Schön, wenn es gleichzeitig noch so richtig warm ist, da herrscht dann schnell Tropenklima...
Unser Flieger vom Midway Airport nach Salt Lake City geht um 9:25h, wir müssen in Denver umsteigen. Unsere Maschine aus Chicago ist etwas spät dran, allerdings bekommen wir den Anschlussflug diesmal ohne Probleme und fliegen weiter über die Rocky Mountains gen Westen. Gegen 14:20h Ortszeit landen wir schließlich in Salt Lake City - die Gegend zwischen Salzsee und Downtown sieht dabei etwas gespenstisch aus, da sie an manchen Stellen einer Wüste gleicht (Salzablagerungen?).
Wir holen unser Gepäck sowie die Schlüssel für den Mietwagen ab uns schon geht es los über die I-80 Richtung Hotel. Ohne Navi finden wir unsere Unterkunft quasi auf Anhieb, das Fahren auf der Autobahn stellt sich dabei als entspannter heraus als Autofahren im Stadtverkehr. Auch an die fünfspurige Einbahnstraße vor unserem Hotel muss ich mich noch gewöhnen. Überhaupt ist es etwas Neues, einem Automatikwagen zu fahren. Aber es klappt. Bis jetzt. Toi toi toi. 🙈
Wir checken ein, schauen uns ein wenig um und machen uns gegen Nachmittag zu Fuß auf Richtung Downtown. Nach guten 15 Gehminuten landen wir im Herzen SLCs, sehen im Vorbeigehen das Einkaufszentrum und - tada - Temple Square. Letzteres ist so etwas wie die Nummer Eins Attraktion in dieser Stadt. Es handelt sich dabei um den größten Mormomentempel überhaupt. Und ja, es ist ein Tempel und keine Kirche, wie wir schnell lernen - alles läuft hier etwas anders ab als in dem Form von Kirche und Gemeinschaft, die wir aus Deutschland kennen. Bei den Mitgliedern handelt es sich um die Latter Day Saints. Vor allem Frauen dieser Religionsgemeinschaft sind auf dem Gelände als Missionare unterwegs. Wir erhalten daher auch eine deutschsprachige Führung - aus zig Ländern dieser Welt sind Missionarinnen vor Ort, um Besuchern und Touristen ihren Glauben näher zu bringen. Die Ausstellung zum Tempel, die über den Bau u.ä. berichtet, ist interessant. Am Ende der Tour werden unsere Fragen ausführlich beantwortet und ich bekomme das Buch Mormon (wohlgemerkt: auf deutsch) geschenkt. Fair enough.
Nach dieser Besichtigung erkunden wir ein wenig weiter die Stadt und landen zum Abendessen beim Mexikaner. Wir essen Tacos und Nachos mit leckeren Dips. Was ein guter Tagesausklang! Insgesamt macht die Stadt einen sehr gepflegten Eindruck, aber die Hitze ist tagsüber schon echt grenzwertig... Die Lufttemperaturen liegen bei um die 35°, gegen Abend kühlt es etwas ab. Auf dem Rückweg nehmen wir noch ein kleines öffentliches Konzert mit und pilgern zurück zu unserem Hotel. Das Hotel ist übrigens recht klein, aber sehr gemütlich. Wir haben sogar einen kleinen Kühlschrank und eine Mikrowelle auf dem Zimmer. Auch kann man hier Wäsche waschen oder einen Fitnessraum nutzen.
So, das war es für heute. Hier ist es gleich 23h, ich bin müde...

- Karla

Edit: so wie es aussieht, ist das Internet hier im Hotel super lahm. Das Hochladen von Bildern hat noch nicht geklappt, aber ich bleibe dran...!







21.7.17 06:41


#thirty-three: hancock tower. oak street beach. nutella café. shedd's aquarium (feat. jazz).

Hey everyone!
Am heutigen Tag stand eigentlich gar nicht so viel an, aber dennoch waren wir den ganzen Tag auf Achse... Los ging es am Hancock Tower.
Am heutigen Tag schliefen wir mal etwa länger und verlassen daher auch erst gegen 10h das Hostel. Bis zum Hancock Tower sind es knapp 35 Gehminuten. Das Wetter heute ist besonders drückend (was ich bereits am frühen Morgen feststellen durfte, da ich bereits laufen und nach 8km völlig erschöpft war). Am Turm selbst müssen wir so gut wie nicht anstehen, die Tickets haben wir im Voraus gekauft. Wir stehen also relativ schnell im Aufzug, der knapp zwei Etagen pro Sekunde passiert und uns in unter einer Minute in eine Höhe von etwas mehr als 300m befördert. Oben angekommen haben wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Es ist zwar etwas diesig, aber dennoch kann man die Stadt ringsum gut erkennen! Beim Herunterschauen stellen wir fest, dass sich in unmittelbarer Nähe zum Hancock Tower ein Strand befindet... Das nächste Ziel für diesen Tag ist damit klar. ;-)
Der Strand, Oak Street Beach, ist vom Turm nur gute 5 Minuten entfernt. Am Strand angekommen machen wir ein bisschen Pause und halten auch die Füße ins Wasser. Immerhin waren wir schon den gesamten Morgen unterwegs. Das Wasser ist warm und klar. Unglaublich, dass ein solcher Strand direkt am Rande dieser Großstadt liegt!
Nach diesem ungeplanten, aber lohnenswerten Abstecher geht es anschließend zum Nutella-Café. Wir waren zwar bereits am Sonntag schon mal da, sind aber nicht reingekommen, weil es so voll war und wir keine Lust hatten zu warten. Am heutigen Tage sieht es schon viel besser aus und wir gönnen uns beide eine Jogurt-Obst-Nutella-Kreation (den genauen Namen habe ich gerade nicht parat). Auf jeden Fall: Lecker!
Im Anschluss schauen wir uns noch kurz das Cultural Center (in welchem z.B. Ausstellungen von lokalen Künstlern zu besuchen sind und regelmäßig Veranstaltungen stattfindet) an und machen dann ein Kaffeepäuschen am Hostel. Für den folgenden Tag (aka Weiterreise nach Salt Lake City) checken wir online schon einmal in Ruhe ein und packen bereits unsere Koffer. Gegen 16:45h brechen wir zur letzten Tagesaktivität auf: Jazzin' at the Shedd. Shedd's Aquarium bietet im Sommer regelmäßig Jazz-Veranstaltungen am Abend, welche zwischen den Aquarien stattfinden. Zum halben Preis kommt man also die Aquarien besichtigen sowie gleichzeitig Livemusik genießen; auch kann man Cocktails kaufen und ein gutes Catering vor Ort genießen. Die Musik ist gut, die Atmosphäre entspannt, das Essen vor Ort (Mama lädt mich zu Pulled Pork mit Süßkartoffeln ein ) sehr lecker. Auch haben wir die Möglichkeit, Stachelrochen im Zuge des "Stingray Touch"-Beckens zu berühren. Der letzte Abend in Chicago klingt also zwischen Meerestieren und Jazz aus.
Zurück am Hostel entscheide ich mich, noch ein paar Minuten mit dem Pennyboard eine kleine Runde zu drehen und anschließend heißt es weiter: Tasche packen, dann ab ins Bett. Inzwischen regnet und gewittert es hier...
Take care, Karla







20.7.17 06:53


#thirty-two: milwaukee, wisconsin: harley davidson museum. third ward. downtown.

Hey everyone
Heute ging es also nach Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin. Die Bustickets für uns hatte ich vorab bereits gebucht - Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 12€ pro Person - Sitzplatzreservierung inklusive. Ein guter Kurs, würde ich mal sagen...
Los geht es um 8:40h ab Polk St, ca. 20 Minuten Fußweg von unserem Hostel entfernt. Der erste Halt nach Chicago ist Milwaukee, wir fahren also ohne weitere Zwischenhalte durch und kommen knapp zwei Stunden später (trotz Stau) in der 150 Kilometer entfernten Hauptstadt Wisconsins an.
Das Harley-Davidson-Museum ist unser erstes Ziel. Wir finden es schnell, da es in unmittelbarer Nähe zum Busstop liegt. Der Eintritt beträgt 20$ - ein absolut gerechtfertigter Preis, wie sich nachher herausstellen soll. Das Museum verteilt sich über zwei Etagen und bietet einen ausführlichen Überblick über die Geschichte von Harley Davidson von den Anfängen bis heute; dementsprechend findet sich die bis jetzt eindeutig datierte älteste Harley in dem Museum, Quellen (Werbeposter, Anzeigen, Fotos, Videomaterial,...) diverse Sondermodelle und Custom Designs,... von Harleymodellen von 1906 bis heute ganz zu schweigen! Alles in allem eine sehr ansprechende Ausstellung, in der wir uns fast drei Stunden aufhalten! (Schöne Grüße an meinen Lieblngsharleyfahrer an dieser Stelle - ich hatte am heutigen Tag natürlich eines meiner Harleyshirts an! 😬
Da wir zur Mittagszeit das Museum verlassen, halten wir direkt nach einer Lokalität Ausschau, wo man eine Kleinigkeit essen kann. Unsere Wahl fällt auf "Colectivo" in der Innenstadt, wo wir einen Wrap bzw. Burrito essen. Gute Preise, lecker essen, alles super. Der Imbiss liegt im Historic Third Ward, dem alten Stadtteil, in welchem moderne Gebäude neben alten, wunderschönen Gebäuden stehen. Dieser Teil der Stadt ist zudem sehr gepflegt und die Gehwege mit üppigen Blumenbeeten verschönert. Auch finden sich viele Pubs und Brauereien. Sweet.
Wir gehen Richtung Osten, wo wir in einem kleinen Park kurz Pause machen und anschließend (wie in Chicago auch) am Rand des Lake Michigan stehen. Da es an diesem Tag sehr warm ist, genießen wir den Wind bei toller Aussicht auf die Segelboote auf dem Wasser; auch ein War Memorial befindet sich dort, welches an die Gefallenen Milwaukees in diversen Kriegen erinnert.
Abschließend nehmen wir uns vor, noch zum Riverwalk und eventuell zu der Mall der Stadt zu gehen. Letztere ist ein einziger Reinfall, da das gesamte Einkaufszentrum nur aus Leerständen besteht - von einem TK Maxx mal abgesehen. Der Anblick ist enttäuschend... Überhaupt scheinen manche Straßenzüge der Stadt fast menschenleer... Und auch die stark befahrenen Straßen sind verhältnismäßig leer. Wir drehen daher zum Abschluss noch eine Runde auf der Flusspromenade, was ganz nett ist, und sehen uns natürlich auch die "Sehenswürdigkeit" Bronze Fonz an (Tipp: das ist der Typ unten auf dem Bild... ;-) ). Ich sage es mal so: dass diese Figur zu den Sehenswürdigkeit der Stadt zählt, sagt doch schon alles, oder? Ich möchte Milwaukee nicht schlecht reden, aber das echte Highlight der Stadt ist das Harley-Davidson-Museum. Hands down. Da braucht man sich nichts vorzumachen. ;-) Wir entscheiden uns daher, abschließend noch einen Frozen Yogurt zu essen (der natürlich mal wieder richtig lecker ist!) und statten dem Public Market, das heißt der Markthalle, einen Besuch ab.
Die Rückfahrt ist um 19:10h und wir sind pünktlich um 21h zurück am Hostel. Insgesamt war Milwaukee eine interessante Erfahrung - die Stadt ist gepflegt und insgesamt ganz beschaulich, kann aber mit anderen amerikanischen Großstädten meiner Meinung nach nicht mithalten. Das Harley-Museum mal ausgenommen.
So denn... Das war es auch schon wieder für heute. Morgen bricht der letzte volle Tag in Chicago an.
Good night!
Karla






19.7.17 05:53


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