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twenty-seven: zurück in deutschland.

Hey zusammen!
Ich bin zurück in Deutschland! Meine Blogeinträge sind an dieser Stelle damit auch erst einmal "eingestellt"... Ich habe mich sehr gefreut, dass ihr gelesen habt und dadurch auch einen ungefähren Eindruck bekommen konntet, was ich im letzten Monat erlebt habe. Ich persönlich habe viel Neues über die USA gelernt, tolle Menschen getroffen, interessante Plätze entdeckt und dabei unbeschreiblich viel erlebt.
Ich bin oft gefragt worden, welcher Ort mir am besten gefallen hat: Chicago, Denver, Portland, Seattle oder Los Angeles. Nach wie vor schlägt mein Herz für Kalifornien... Aber abgesehen davon fand ich, dass jeder Ort seinen Reiz hatte und auf eine bestimmte Art und Weise besonders und einzigartig war. Chicago hat mir als Großstadt - da ich ja selbst eher Stadtmensch bin - sehr gut gefallen: es ist viel los dort und die Wolkenkratzer sind in ihrer Vielzahl und Vielfältigkeit bezüglich ihrer Architektur atemberaubend. Denver hingegen war wesentlich kleiner, aber die Natur und Landschaft - vor allem rund um Boulder - war wunderschön und bot unzählige Möglichkeiten, Zeit draußen zu verbringen. Portland wiederum schien eher europäisch, die Menschen sind zum Teil recht kurios, aber auch hier ist die Natur wie aus dem Bilderbuch. Bei Seattle hat mir vor allem gefallen, dass man sowohl Großstadt und Küste/Ozean/Strand so nah beieinander hat. Auch wenn ich nur einen Tag dort verbracht habe, so habe ich Seattle sofort ins Herz geschlossen. Damit hatte ich vor meinem Tagesausflug dorthin überhaupt nicht gerechnet. Zuletzt ist und bleibt Los Angeles für mich einfach DIE amerikanische Stadt, welche so viele spektakuläre Orte, die man aus TV und Film kennt, vereint.
Insgesamt kann ich daher nur sagen, dass ich am Portland am wenigsten mochte; eine wirkliche Lieblingsstadt zu küren fällt mir jedoch sehr schwer.
Ich hoffe, dass ich vielleicht im nächsten Sommer wieder zurückkehren kann. Es gibt noch einige Staaten bzw. Städte, die bei mir noch auf der Liste stehen. Du gehören u.a. Hawaii oder Florida, sowie Städte wie zum Beispiel Houston, San Francisco, New Orleans, Pennsylvania, Salt Lake City,... Meine Reise wird weitergehen. Nächstes Jahr. Oder vielleicht danach. We will see
- Karla 🍁


27.4.16 22:02


#twenty-six: disneyland. zeke's/bbq.

Das war er: der letzte "richtige" Urlaubstag in den USA. Morgen steht nämlich eigentlich nur noch die Rückreise gegen Mittag an...
Heute war ich erst gegen viertel vor elf abends wieder zurück und werde mich dementsprechend kurz fassen. Nachdem ich die letzten zweieinhalb Tage bei Julie, Peter und Jenna verbracht habe, war der heutige Tag der Taylor-Familie gewidmet! Vor meiner Ankunft in South Pasadena hatte ich erfahren, dass John einen Tag mit mir in Disneyland verbringen würde. Klar, sehr gerne!, dachte ich. John holte mich heute morgen gegen halb elf ab, nachdem er Logan (Sohn) noch woanders abgesetzt hatte. Mit von der Partie war ebenso Moira, sie jüngste Tochter (7 Jahre). Ich verabschiedete mich von Peter, der gegen Mittag nach Singapur zurückfliegen würde, da er dort im Moment für drei Jahre arbeitet.
Dann ging es aber auch schon los. Nach gut einer Dreiviertelstunde kamen wir gegen halb zwölf am Disneyland an, welches sind etwas südlich von Los Angeles befindet. John bestellte direkt vor Ort online die Tickets, wir schlossen unsere Sachen ein und los ging es. Das Wetter war perfekt - nicht zu heiß, nicht zu kühl. Der Park - es ist ja schließlich Wochenende - ist ziemlich voll. Wir machten uns also als erstes auf den Weg zu der Achterbahn "Hyperspace Mountain" (ehemals "Space Mountain"), welche thematisch aufpoliert wurde im Rahmen des Star Wars-Landes, das in zwei, drei Jahren hier fertig sein würde. Die Fahrt dauerte knappe vier Minuten... Angestanden hatten wir 95. Yeah. Aber so ist es leider immer hier. Bei den anderen Attraktionen ging es etwas zügiger. Zwischendurch wollten Moira und ich allerdings auch noch eine Kleinigkeit essen und ich kaufte für sie und mich einen Burger mit Pommes... Das lag gerade auf dem Weg und die Preise sind überall im Park recht hoch. Moira nahm als Kindermenü den "Han Burger", ich aß einen "Cheese-3PO" (die Hardcore-Star Wars-Fans unter euch werden die Anspielungen verstehen ). Ich bezahlte für beides knapp 20$... Absolute Halsabschneiderei. Der Eintritt liegt übrigens pro Person bei 105$(!). Krass, oder...
Am Ende des Tages hatten wir gut sieben Attraktionen geschafft und die Parade gesehen und waren selbst ziemlich platt. Der Park ist schon toll und die neue Star Wars Attraktion, "Star Tours", ist tatsächlich auch sehr gut gemacht; für diese Attraktion hatten wir im Übrigen zu Beginn des Tages einen Fast Pass gelöst, sodass wir dort gottseidank nicht anstehen mussten. Trotzdem finde ich, dass die Preise in keinem Verhältnis zu dem stehen, was man letztlich dafür bekommt. Na ja. John wollte unbedingt hin und ich bin der Einladung sehr gerne gefolgt! Moira war auch super drauf und ich hatte echt Spaß mit ihr!
Vorhin waren wir noch bei Zeke's, einem Barbeque-Restaurant. Dort trafen wir auch Midori und aßen lecker Spare Ribs. Jetzt bin ich mal wieder ziemlich groggy... Morgen früh werde ich dann noch eine Runde laufen, dann geht es gegen elf Uhr zum Flughafen...
See you soon!!
Karla 🍁





24.4.16 08:59


#twenty-five: laufen. hollywood boulevard. walk of fame. olvera street. featuring 2x frozen yogurt.

... Die Tage sind gezählt! Nur noch morgen, am Sonntag geht es leider wieder zurück! "schon wieder zurück" darf ich nach mehr als drei Wochen in den USA ja gar nicht sagen...
Heute war aber nochmal ein toller Tag, der zugegeben etwas chaotisch angefangen hat und trotzdem ziemlich gut wurde. Los ging es am Morgen ganz unverfänglich mit einem Lauf. 14km durchs wunderschöne South Pasadena. Gegen acht Uhr war es noch recht bewölkt gewesen - eigentlich perfekte Bedingungen -, dann allerdings kam die Sonne raus und das Laufen wurde stellenweise echt mühselig (Stichwort Hitze). Insgesamt war es aber ein guter Lauf, den ich sehr genossen habe. Das Problem nur als ich zurückkam: niemand war zuhause und die Gartentür war nicht wie vorher versprochen offen. Also wartete ich eine gute halbe Stunde draußen auf der Veranda, bevor Julie zurückkam. Na ja, für mich war das jetzt echt kein Problem. Das Wetter war herrlich, ich sonnte mich etwas und genoss die Ruhe.
Julie setzte mich dann gegen viertel nach zwölf an der Bahnhaltestelle ab, nachdem ich sie hatte überreden können, dass sie mich nicht bis zum Strand fahren müsste, sondern ich mit der Bahn dorthin fahren könnte (ich meine: 40km für eine Strecke - ernsthaft? Nein, das konnte ich ihr nicht zumuten!). Ich war gerade auf dem Weg mein Ticket für die Bahn zu kaufen, als mir auffiel, dass ich mein Portemonnaie zu Hause vergessen hatte! Oh no. Also Rückmarsch zum Haus. Julie fuhr mich netterweise ein zweites mal zur Bahnhaltestelle. Trotzdem hatte ich er eine halbe Stunde verloren. Es könnte nur noch besser werden.
In Downtown LA angekommen schaute ich mir die Bahnfahrpläne an und musste feststellen, dass es eine Ewigkeit mit Bus/Bahn nehmen würde, zu irgendeinem Strand zu gelangen... Sei es Long Beach, Santa Monica, Redondo, Venice... Ich entschied mich also für Hollywood, was nur zwanzig Minuten von Downtown ist.
Am Walk of Fame angekommen genoss ich es einfach nur, wieder dort zu sein. Wirklich wörtlich gesprochen. Einfach nur "da sein". Die Atmosphäre aufsaugen. Tolles Wetter. Palmen. Blauer Himmel. Laute Musik. Hip Hop Peformances. Unzählige rotbräunliche Sterne auf dem schwarzen Untergrund des Walk of Fames. Marilyn Monroe. Snow White. Alfred Hitchcock. Harrison Ford. Star Wars. Straßenmusik. Taxis. Autos. Leuchtreklamen. Kinowerbung. Dschungelbuch. Disney. Maskottchen. Touristen. Souvenirs...
Es ist echt so viel entspannter, mal nicht so viele Fotos zu machen, weil man den Ort kennt. Es ist vielleicht nicht mehr der Wow-Effekt, den man erlebt, wenn man das allererste Mal die vielleicht weltbekannteste Straße betritt; auch werden hier schon lange keine Filme mehr produziert (maximal einzelne Szenen). Nach wie vor hat der Ort aber etwas Magisches für mich und ich verweile immer gerne hier. Trotz oder gerade wegen den Massen an Touristen? Keine Ahnung. Wahrscheinlich aber ist, dass der Hollywood-Boulevard DER Ort in den USA schlechthin ist. Kein Ort ist amerikanischer als Hollywood. Meine Meinung. Deswegen mag ich ihn wahrscheinlich auch so sehr.
Ich gönnte mir ein Eis bei Cold Stone Creamery, es nannte sich Mud Pie Mojo: Mokka-Eis mit Pekannüssen, Oreo-Keksen und Erdnussbutter. Es war unbeschreiblich lecker und ich nutze die Gelegenheit, die anderen Leute - zu 95% Touristen, davon ca. 50% Asiaten - zu beobachten. Die asiatischen Truppen - ich vermute, Chinesen, - sind die interessantesten. Es herrschte ein wahrer Selfie- und Fotowahn. Unterhaltung garantiert. Versteht mich nicht falsch - ich weiß, dass ich in den letzten drei Wochen selbst Touristin durch und durch war. Und: Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich das erste Mal den Hollywood-Schriftzug in den Hollywood Hills gesehen habe. Aber ich genoss einfach mal nur den ganzen Rummel.
Gegen halb sechs ging es wieder zurück Richtung Union Station kurz vor Downtown LA, wo ich Peter, Julie und Jenna traf. Wir gingen Richtung Olvera Street (s. die letzten beiden Fotos unten), einem alten mexikanischen Viertel, wo wir (wen überrascht es) beim Mexikaner essen gingen. Mal wollte sichergehen, dass ich vor meiner Abreise oft genug in den Genuss komme. Ich mag das Essen sehr. Habe ich aber schon mal erwähnt, denke ich. Im Anschluss fuhren wir alle mit der Bahn zurück Richtung Old Pasadena; Julie und Pete fuhren nach Hause, Jenna und ich gingen noch zu 21 Choices, da meine Gastgeber nämlich auch darauf bestanden hatten, dass ich dort vor meiner Abreise unbedingt noch Frozen Yogurt essen müsste. Ich wählte Strawberry French Toast (Sahneeis, Zimt, Erdbeeren) und Jenna und ich aßen das Eis auf dem Rückweg Richtung Haus. Hieß also: zweimal dickes Eis an einem Tag... Oh oh.
Wir unterhielten uns abends noch ein wenig und gegen zehn Uhr machte ich mich bettfein. Ich bin auch ziemlich platt jetzt. Es ist 23:08h.Abschließend also (ich kann es nicht oft genug erwähnen - überspringt die letzte Passage gerne): Die Gegend hier (South Pas und LA) sieht einfach aus, als ob sie aus einem Film stammt. Tatsächlich bin ich das sechste Mal hier, aber für mich ist Kalifornien immer wieder ein Traum. Ich bin unbeschreiblich froh, dass ich die Möglichkeit habe, solche Reisen zu machen und gerade an einen so tollen Ort immer wieder zurückkehren zu können. California Dreaming. A propos träumen... Gute Nacht und bis ganz bald!
Karla 🍁






23.4.16 08:04


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