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twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters.

Hey guys!
Das Wetter lud heute wieder einmal mehr dazu ein, viel Zeit draußen zu verbringen. Ich hatte mir vor meiner Ankunft hier in South Pasadena eine Wanderstrecke rausgesucht, die in der Nähe des Hauses meiner Gastfamilie liegt. Nach einem entspannten Frühstück fuhr mich Julie zum trailhead rum, welcher ca. 14km nordöstlich von hier liegt. Sie meinte, ich könnte sie oder Peter anrufen, wenn ich wieder abgeholt werden wollte - egal, wann und wo ich sei. Da die beiden eh immer schon sehr viel für mich machen, wenn ich hier bin, dachte ich, dass ich den beiden das zweite Rumfahren an dem Tag ersparen wollte und kündigte direkt an, dass ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen würde.
Vor Ort machte ich mich kurz fertig (das Übliche... Sonnencreme, Schuhe, etc.). Schon gegen zehn Uhr morgens war es recht war, sodass selbst Shorts und Tshirt fast schon zu warm waren. Dennoch machte ich mich auf den Weg - und zwar Richtung Wasserfall, der sich am Ende der Route befinden würde. Hin und zurück sollten es entspannte sechs Kilometer sein, kaum Steigung, also wirklich keine große Strecke... Wahrscheinlich genau das Richtige an diesem Tag.
Die Natur war noch einmal anders als Colorado oder Oregon. Heller, staubiger Sand, Kakteen und Blütenpflanzen, Büsche und Sträucher... Auch hier gibt es Klapperschlangen, allerdings hatte ich mehr Respekt vor der poison oak (Gifteiche), die man auf keinen Fall anfassen sollte, da bei Hautkontakt Quaddeln entstehen können und die Pflanze extremen Juckreiz verursachen würde.
Die Wanderroute, der sogenannte Eaton Canyon Trail, war zunächst nicht einwandfrei ausgeschildert aber da andere Leute unterwegs waren, wusste ich, wo ich langgehen müsste... Also immer hinterher. Der Weg führte dann durch eine Schlucht, sodass man sich auch nicht mehr verlaufen konnte. ich überquerte einen kleinen Fluss an mehreren Stellen, es war angenehm schattig und vom Wetter perfekt. Nach knapp einer Stunde gelangte ich zu dem Wasserfall, der den kleinen Flusslauf mit Wasser speiste. Man hätte die Strecke auch bestimmt in unter 40 oder 45 Minuten schaffen können, allerdings machte ich viele Fotos und hielt immer wieder an, um die Eidechsen zu stalken. Von denen waren nämlich überall sehr viele unterwegs, und da die Tiere durchs Unterholz raschelten und bei jeder Bewegung lärm machten, war es auch gar nicht so schwierig, sie ausfindig zu machen. Die Tiere waren zwischen sieben und 25cm groß.
Nach einer ausgiebigen Pause am Wasserfall - welcher im Übrigen ca. 13m hoch ist - ging es wieder zurück und ich nahm an zwei Stellen noch die Gelegenheit wahr, für ein paar Meter andere Trails zu erkunden; bei einem wurde jedoch vor Steinschlag gewarnt, sodass mir das zu riskant schien, da alleine hochzugehen und so kehrte ich nach nur ein paar Metern wieder um. Nach etwas über drei Stunden verließ ich das Tal und nahm den Bus Richtung Sierra Madre Villa Station; von dort sollte die Bahn Richtung Pasadena fahren. Den geplanten Bus verpasste ich leider, dann klappte aber alles gut und ich verbrachte noch gute anderthalb Stunden in South Pasadena. Zum einem war dort Farmers' Market: dort sind jeden Donnerstagnachmittag Händler aus der Region vorzufinden, die Obst, Gemüse, Brot, etc. verkaufen. Wochenmarkt eben; zum anderem musste ich eine Kleinigkeit essen, da ich trotz Obst und Müsliriegel noch Hunger hatte, nachdem ich den ganzen Morgen unterwegs gewesen war. Ich aß einen Müslimix (mit Banane, Erdbeere und Mandel) bei Mix'n'Munch, was genau das perfekte Essen an dem Tag war! Ich rief im Anschluss bei Peter durch uns sagte ihm, dass ich nach Hause laufen würde und er mich nicht einsammeln müsste. Es waren knapp 20 Minuten zu Fuß, also alles im Rahmen! Amerikaner haben jedoch wenig Verständnis für Fußwege (genauso wenig wie öffentliche Verkehrsmittel... Zumindest hier in South Pasadena)... Das Auto ist eben nach wie vor die Nummer Eins unter den Fortbewegungsmitteln.
Zurück am Haus duschte ich schnell und gegen sechs Uhr fuhren Peter und ich zusammen zum Mexikaner (er hatte mir die Wahl gelassen, was ich essen wollte). Nach dieser Stärkung fuhren wir nochmal ein paar Minuten weiter zur Mall, wo es ein Dave and Busters gibt. D&B ist ein Ort, wo man - gegen Geld - Renn-, Schieß- und ähnliche Spiele spielen kann, gegeneinander auf großen Bildschirmen. Zusätzlich gibt es einige Simulatoren sowie Geschicklichkeitsspiele, denen auf einer Kirmes ähnlich. Pete lud mich auch hier ein und wir verbrachten gute zwei Stunden, in denen wir gegeneinander quizzten, Dosenwerfen spielten, Riesenspinnen abschossen, eine Villa von Terroristen befreiten, und und und. Ein sehr amerikanisch anmutender Ort. Das Witzige: immer, wenn ich in South Pasadena bin, fahren Peter und ich dorthin. Es ist schon eine Tradition! Dementsprechend benutze ich auch noch die selbe Guthabenkarte wie vor knapp zehn Jahren... Mittlerweile habe ich über 17.000 Chips durch das "Zocken" gesammelt, irgendwann müsste ich sie einlösen (es gibt dazu einen Shop, wo man alle möglichen Preise bekommt).
Der Tag heute war wirklich schön und kurzweilig, und ich bin nach wie vor ein Kalifornien-Fan... Schönes Wetter, Palmen, Eiscreme, breite Straßen...Ich sehe mittlerweile übrigens ein wenig aus wie ein Waschbär, da ich eine gesunde Gesichtsfarbe bekommen habe, dann Sonnenbrille die Gegend um die Augen aber etwas heller geblieben ist.
Bis die Tage!!
Karla






22.4.16 08:42


#twenty-three: willamette river. south pasadena, california.

Hey zusammen!
Heute nur in aller Kürze, denn es ist spät und ich bin groggy (:
Am Morgen war es soweit, meine Sachen für den letzten Stopp in den USA zu machen, nämlich South Pasadena (Kalifornien). Dort würde ich für knapp fünf Tage bei meiner ehemaligen Gastfamilie untergebracht sein. Da der erneute "Umzug" bedeutete, dass ich Portland bald verlassen müsste, nutze ich noch einmal die letzte Gelegenheit zum Laufen. Das Wetter hätte besser nicht sein können und ich lief entspannte 13km am willamette Fluss entlang... Übrigens habe ich jetzt gelernt, dass sich der Fluss "Whi-LAH-meh-teh" ausspricht, und nicht "Wi-la-METT"... Wir hatten gedacht, dass der Name irgendwie französisch aussah, tatsächlich stammt er aus einer Sprache der einheimischen Völker Nordamerikas.
Nach Duschen und Koffer packen stand dann noch eine kurze Shoppingtour an, da ich für Jenna noch ein Geschenk kaufen wollte (sie hatte vorgestern Geburtstag). Auch kaufte ich bei Moonstruck Chocolate Pralinen für John und Midori. Ich möchte am Samstag nicht ganz mit leeren Händen dastehen.
Um viertel vor zwölf checkte ich am Hostel aus und nahm die bahn Richtung Flughafen. Sicherheitscheck und Gepäckaufgabe gingen recht zügig, ich machte einen Zwischenstopp in Sacramento und von dort ging es weiter nach Burbank. Peter und Julie sammelten mich am Flughafen ein (ich freute mich sehr, sie wiederzusehen) und wir hielten kurz bei In-n-Out-Burger, damit ich vorm Zubettgehen noch etwas zwischen die Zähne bekam. Wir unterhielten uns anschließend noch ein wenig und jetzt ist so langsam Ruhe hier eingekehrt. Heute daher nur ein Bild vom Fluss von Portland und von der wunderschönen Aussicht aus dem Flieger! Man kann sehr gut Portland aus der Luft erkennen: Downtown (= hohe Gebäude), den Willamette-Fluss, die Brücken... In der Ferne waren ausweide, die Berge deutlich zu erkennen sowie die Columbia River Gorge.
Gute Nacht!
Karla 🍁



21.4.16 08:33


#twenty-two: seattle, washington: downtown. waterfront/bay trail/piers. sculpture park. bootstour.

Hey everyone (:
So... wie die Überschrift schon erkennen lässt, war ich heute eher weniger in Portland, Oregon, sondern habe den Großteil des Tages in Seattle im Bundesstaat Washington verbracht. Der Trip war eigentlich eher eine spontane Idee. Ich hatte in den letzten Tagen - zum Spaß - nachgesehen, welche Städte in der Nähe von Portland, sprich im Nordwesten der USA, liegen. Seattle war mir dabei direkt ins Auge gefallen und ich googlete einfach mal drauf los, ob es irgendeine kostengünstige Möglichkeit gäbe, von Portland nach Seattle zu gelangen; die beiden Städte liegen ca. 280km voneinander entfernt. Zufälligerweise war ich dann auf die Internetseite von BoltBus gestoßen. Die Busse verkehren an der Westküste der USA, u.a. in Los Angeles, San Diego, Vancouver (okay, das liegt in Kanada) und eben auch zwischen Portland und Seattle. Ich hatte den heutigen Tag dann schnell ins Auge gefasst und siehe da: Hin- und Rückfahrt für 36$, also etwas über 32€. Sweet! Die Buchung war dann bloß noch Formsache.
Der Bus fuhr heute Morgen pünktlich um 6:30h bei Sonnenaufgang ab; ich war um fünf Uhr aufgestanden, fühle mich aber recht fit. Die Fahrt nach Seattle dauerte ca. drei Stunden und führte durch die wunderschönen grünen Landschaften von Oregon und Washington. Überpünktlich um 9:35h war ich also in Seattle. Ich hatte zunächst etwas Sorge, dass ich zu dünn angezogen war, da es morgens noch recht frisch und windig war, vor allem im Schatten der Hochhäuser (es waren knapp 15°, der Wetterbericht hatte für den Tag 24° versprochen). Ich begab mich daher als erstes zum Columbia Tower, einem Gebäude, das ca. zehn Minuten Fußweg von der Bushaltestelle entfernt lag. Hier gab es nämlich quasi einen "Geheimtipp" (dem Internet sei Dank!): statt die Aussicht von der berühmten Space Needle (s. Bild unten) zu genießen und dafür noch knapp 24$ zu blechen, kann am im Columbia Center bis in den 40. Stock hochfahren (dort gibt es einen öffentlich zugänglichen Starbucks-Laden!) und man muss für die Aussicht lediglich den Preis eines Kaffees o.ä. bezahlen. Das tat ich also - ich gönnte mir einen Kakao und genoss erstmal die Aussicht über die Stadt. Ich war direkt begeistert von Seattle! Hochhäuser und das Meer direkt daneben - wow! Dazu das Gebirge in der Ferne, die Sicht war klar. Einen besseren Start in den Tag hätte ich mir kaum wünschen können.
Nach einer guten halben Stunde und einigen Fotos später ging es wieder zurück Richtung "ground level". Inzwischen waren die Temperaturen angestiegen, sodass es nicht mehr kalt war; im Gegenteil, es wurde sogar richtig warm. (Spoiler: Seattle erfährt im Moment die heißesten Tage im April seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Gestern wurde sogar die Tagestemperatur in Miami, Florida getoppt.)
Weiter ging es Richtung Wasser bzw. Piers. Endlich wieder Meersalzduft und Möwenschreie. Ich wanderte ein wenig die einzelnen Piers ab, kam selbstverständlich an dem bekannten Riesenrad vorbei, schaute in die einzelnen Souvenirläden rein und genoss das Wetter. Bei der nächsten Toiletten-Gelegenheit nutze ich dann auch direkt die Möglichkeit, meine Jeans gegen kurze Shorts zu wechseln (seid ehrlich - ich habe an alles gedacht ). Von dort gelangte ich fast automatisch zu dem bekannten Pike Market, einem Markt, den man gesehen haben muss, wenn man schon mal dort ist (eigentlich kann man ihn auch gar nicht verfehlen). Die Läden befinden sich zum Teil überdacht in einer Galerien, zum Teil draußen. Es gibt dort neben frischem Gemüse, Obst, und selbstverständlich Fisch einige Souvenirshops, aber auch Läden, die Selbstgemachtes verkaufen, wie zum Beispiel Porzellanfiguren, Holzschnitzereien, Tshirts, und und und. Die Läden bieten keinen Ramsch am, im Gegenteil: das Meiste ist gar nicht so billig. Es gab auf jeden Fall viel zu entdecken, und da heute Dienstag ist, war es auch nicht all zu überlaufen.
Weiter ging es wieder entlang am Wasser, wo ich zum "Olympic Sculpture Park" gelangte. Ich schaute mir die einzelne Werke an, groß ist das Gelände nicht... Eher im Vorbeigehen zu bestaunen. Ich folgte dem Weg, dem sogenannten Bay Trail - ähnlich dem Lakefront Trail in Chicago -, der weiter gen Norden führte. Es waren viele Läufer unterwegs. Das Schöne an diesem Pfad ist, dass es an verschiedenen Stellen kleine Buchten gibt, wo man ein wenig Ruhe genießen kann. Der Strand weist zwar keinen Sand auf, sondern besteht aus großen Kieseln, aber es gibt Baumstämme und Treibholz, auf welche(s) man sich setzen und auf Meer hinausblicken kann. Dadurch, dass der Strand steinig ist, ist das Wasser glasklar. Es war fast ein wenig wie Urlaub im Urlaub und ich gönnte mir Zeit zur Entspannung. 😎
Durch Zufall fand ich dann nach knapp anderthalb Kilometern eine kleine Bude, die am heutigen Tag "Taco Tuesday" hatte (pro Taco nur 75ct!). Ich hatte in den letzten Tagen zwar genug Tacos gegessen, aber bei dem unschlagbaren Preis... bestellte ich doch direkt mal einen! Ich bekam eine Schachtel to go fertig gemacht und setze mich damit ein paar Meter weiter am Wasser hin. Netterweise waren sogar zwei gut gefüllte Tacos drin und ich wunderte mich, ob der Inhaber des Kiosks damit nicht eher Minus erwirtschaftete hatte...
Ich machte mich von dort wieder auf Richtung Innenstadt und schlug einen Bogen an der Space Needle vorbei, dem hohen schlanken Gebäude, das einstmals "nur" für die Weltausstellung in den 1960er Jahren gebaut wurde, jetzt aber Wahrzeichen der Stadt ist. Ein paar Fotos später war ich bedient und schaute mich weiter ein wenig in der Innenstadt und auf einem der Piers um. Es war mittlerweile kurz vor vier, durch Zufall wurde ich aber auf die Aussichtsfahren aufmerksam, die regelmäßig in der Bucht stattfinden. Die nächste und letzte Tour an diesem Tag sollte um 16:05h stattfinden. Ich schaute auf die Uhr - 15:59h. Okay, schönes Wetter, spontane Entscheidung, und zwei Minuten später war ich auf dem Ausflugsschiff. Das Schiff fuhr pünktlich ab, die Rundfahrt dauerte eine gute Stunde (das hatte ich vorher abgeklärt - nicht, dass der Bus nach Portland ohne mich abfahren würde ). Die Fahrt kostete natürlich nochmal extra, aber sie war kurzweilig, informationsreich und bot zudem bei strahlend blauem Himmel optimale Gelegenheiten für Fotos der Skyline vom Wasser aus. Man muss dazu sagen, dass das Wetter in Seattle im Jahresdurchschnitt betrachtet recht bescheiden ist und im Vergleich zu anderen Orten in den Staaten eher sehr verregnet. Seattle von dieser Seite kennenzulernen, sei selten - so die einheitliche Meinung der dort ansässigen Menschen, mit denen ich sprach.
Nach der Tour machte ich mich so langsam auf den Rückweg Richtung Bushaltestelle (Abfahrt sollte um 18:45h erfolgen) und kaufte auf demgegenüber dorthin noch einen kleinen Salat als Proviant... Gleich werde ich wieder zurück in Portland sein, der Bus hat netterweise wifi an Bord, sodass ich jetzt schon mal vom Tag berichten konnte. insgesamt muss ich aber sagen, dass sich der Ausflug heute auf jeden Fall mehr als gelohnt hat, ich dort sehr viel gesehen habe und Seattle definitiv zu einer meiner Favoriten-Städte gehört! (Washington generell scheint sehr schön (grün) zu sein... Trotz Regen.) 😎
Morgen geht es dann weiter nach South Pasadena/Los Angeles, California. Darauf freue ich mich natürlich auch schon sehr, zumal ich meine beiden ehemaligen Gastfamilien wiedersehen werde, die ich mittlerweile seit knapp zehn Jahren kenne.
Ihr werdet dann vermutlich von dort von mir hören (und in ein paar Tagen bin ich dann ja auch schon wieder in Deutschland!)
See you soon!
Karla 🍁

Ps. Auf dem achten Bild kann man schwach in der Distanz das Gebirge erkennen... In Wirklichkeit ist es besser sichtbar - genauso wie Mount Rainier, der südlich der Stadt liegt (s. Bild 10).









20.4.16 05:42


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