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#eighteen: forest park. laufen. moonstruck chocolate.

Hey zusammen!
Endlich wieder tolles Wetter hier, viel draußen gewesen, viele Kilometer gemacht... So kann man den Tag heute zusammenfassen.
Zum Frühstück gab es heute pastries, wir würden (Plunder-)Teilchen auf deutsch sagen. Ich packte mir eines mit Brombeeren und Heidelbeeren für später ein und nahm mir für das Frühstück zwei Scheiben Stuten (das Hostel wird morgens von einer der Bäckereien hier beliefert). Brot gibt es morgens auch - richtiges Brot tatsächlich, nicht das labbrige amerikanische . Generell gibt es aber in erster Linie morgens Müsli.
Zunächst stand nach dem Frühstück erst einmal der Weg zum FedEx-Laden an. Dort druckte ich mein Ticket für morgen aus, denn da steht eine Tour Richtung River Gorge und Multnomah Wasserfälle an... Ihr werdet sehen. Ich bin zumindest schon gespannt!
Weiter ging es von dort Richtung Forest Park. Der Park ist der größte in den USA, der sich in einer Stadt befindet. Insgesamt ist das Netz an Wanderrouten ca. 110km lang. Vom Hostel war es bis zum Trailhead schon mal eine halbe Stunde zu Fuß. Dann ging es in den Wald... Ich hatte etwas Sorge, mich zu verlaufen, aber gottseidank ist die Beschilderung der einzelnen Wanderrouten idiotensicher. Yeah. Morgens war es noch etwas frisch, besonders im Wald selbst. Ich hatte vorher etwas Angst gehabt, zu warm angezogen zu sein; sobald ich aber den Wald betreten hatte, stellte ich fest, dass es gut war, noch einen zusätzlichen Pullover eingepackt zu haben. Ich nahm als erstes den Aspen Trail und gelangte schließlich auf den Wildwood Trail, der von Nord nach Süd einmal durch den gesamten Wald verläuft. Natürlich wollte ich nicht die gesamte Strecke laufen... Dann wäre ich jetzt wahrscheinlich noch nicht zurück.
Forest Park ist den europäischen Wäldern sehr ähnlich, wie ich fand. Im Gegensatz zu Denver war die Luft im Wald selbstverständlich eher feucht, der Boden nicht staubig sondern matschig, die Routen selbst nicht steil, sondern eher gemäßigt... Quasi Kontrastprogramm zu den Wanderungen in der letzten Woche. Es waren einige andere Wanderer und auch Läufer/innen unterwegs. Zwischendurch plätscherten einige Rinnsale durchs Unterholz. Insgesamt war es eine angenehme Wanderung, die es aber aufgrund der Streckenlänge in sich hatte... Mit den jeweils drei Kilometern zum Hostel und wieder zurück war ich insgesamt vier Stunden und 17km unterwegs. Gegen frühen Nachmittag wieder zurück, gönnte ich mir erstmals einen ausgiebigen Mittagsschlaf.
Gegen vier Uhr machte ich mich dann fertig für Teil 2 des heutigen Sportprogramms - Überraschung: laufen. Ich wollte diesmal Richtung Willametta River laufen. Das ist der Fluss, der durch Portland fließt. Nach zwei - zugegebenermaßen etwas nervigen - Kilometern durch die Innenstadt (viele Ampeln!) gelangte ich schließlich ans Flussufer. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das der erste Moment nach gut zwei Tagen war, in dem ich das erste Mal von Portland wirklich begeistert war. Bis heute Nachmittag hatte mich die Stadt nämlich nicht so fasziniert wie es Chicago und Denver geschafft hatten. Portland ist schön, aber vielleicht waren meine Erwartungen vor meiner Ankunft zu hoch gewesen, nachdem mir viele Leute gesagt hatten, wie schön die Stadt sei (was ja generell nicht falsch ist!). Nun, jetzt zumindest entdeckte ich auch das wirklich Schöne für mich - die Laufroute entlang des Flusses und über die Brücken. Portland hat nämlich eine Vielzahl von Brücken zu bieten. Es waren viele gute (Marathon-)Läufer unterwegs, was unglaublich inspirierend war, und ich wagte das erste Mal seit meiner langen Zwangspause einen Tempolauf. Ich lief 16km und absolvierte 13km in unter 1:07:00, also bei durchschnittlich 5:04/5:05min pro Kilometer. Mit dem Ergebnis war ich super zufrieden, der Puls war in Ordnung und ich war das erste mal wieder zuversichtlich was den Halbmarathon im Mai angeht. 😀 besten Dank an Reppi an dieser Stelle, der immer die richtigen Worte findet, wenn ich mit meiner Leistung unzufrieden war in den letzten Tagen... Langstrecke laufen ist eben wie das Leben: Rückschläge bleiben da nicht aus.
Nach der Rückkehr hieß es dann duschen und essen. Wie in Chicago auch beschriften alle Hostelgäste ihre Lebensmittel, die hier in der Küche gelagert werden; es gibt aber auch ein Fach, wo Sachen abgelegt werden, wenn die Leute nach Hause fahren und zum Beispiel Nudeln, Brot, Gewürze o.ä. zurücklassen. So kam ich an diesem Abend an Parmesan, Mais, Dressing und Salat, sodass es noch einen kleinen Salat zu den Nudeln gab... Und eben eine gute Portion Parmesan zu den Nudeln selbst.
Am Abend pilgerte ich dann noch einmal Richtung dreiundzwanzigste Straße, um meiner Schokoladensucht nachzugehen... Es gibt dort nämlich einen Laden, der sich Moonstruck Chocolate Café nennt und der für seine leckeren Pralinen jnd die heiße Schokolade bekannt ist. Laut Türschild arbeitet einer der zehn besten Chocolatiers Nordamerikas hier... Ich bestellte eine heiße Schokolade und eine Praline dazu... Betthupferl, ihr wisst schon. Der Kakao war top, ebenso die Praline (Grenada Truffle, Zartbitterschkolade-Ganache aus Trinitario-Kakaobohnen, einem Edelkakao). Sehr guter Tagesabschluss nach insgesamt 33 zurückgelegten Kilometern!
Time for bed... Mein Körper verlangt nach Erholung. Gute Nacht!
- Karla 🍁

Ps. Beim Laufen am Nachmittag habe ich keine Fotos gemacht, weil ich meinen Lauf nicht unterbrechen wollte. Ich reiche aber Fotos nach, versprochen!



16.4.16 08:00
 
Letzte Einträge: #twenty: mount tabor park. voodoo doughnut., #twenty-three: willamette river. south pasadena, california., twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #thirty: magnificent mile. chicago river museum. maggie daley park. cloud gate.


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