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#thirty-five: cottonwood canyon/lake blanche trail. chile-tepin.

Howdy!
Heute war also unser erster "ganzer" Tag in Salt Lake City. Es stand ein Wanderausflug auf dem Programm. Vorher möchte ich allerdings erst noch etwas zum Frühstück sagen, das wir hier morgens zwischen 6 und 9h abgreifen können: es gibt nämlich endlich mal auch gesunde Sachen und nicht nur (wie zum Beispiel in Chicago) Muffins und Toast. Das Hotel hier bietet nämlich auch Jogurts und Obst, wie Äpfel und Birnen. Und Cerealien, die nicht ganz so stark gesüßt sind. Außerdem "richtigen" Frischkäse (Philadelphia) und nicht dieses klebrige Zeug wie im Hostel vorher (was auch okay war, aber... na ja). I like. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Bagels und Muffins und dergleichen, allerdings - und das ist fast das Beste morgens - frische Waffeln, die man sich hier selbst zubereiten kann - dazu frischen Frühstücksspeck und Corn Syrup. Insgesamt ist das Frühstück hier sehr lecker.
Gegen halb zehn packen wir dann schließlich unsere Rucksäcke und machen uns auf Richtung Cottonwood Canyon. Der Canyon ist Teil der Bergkette, die östlich der Stadt liegt und zu den Rocky Mountains gehört. Es ist bereits morgens recht warm und wie nehmen je eine zusätzliche Flasche Wasser mit. Tatsächlich planen wir zunächst nur, die Cottonwood Canyon Road abzufahren und dann anzuhalten, wenn wir ein Trailhead sehen, also den Beginn einer Wanderroute. Der Weg zum Gebirge selbst ist recht gut zu finden - über die Interstate 15 (I-15) und die I-215 geht es für ca. 20 Minuten Richtung Südosten. Anschließend führt die Cottonwood Canyon Rd durchs Gebirge und ist die einzige Straße, die wir dort nehmen können. Bei einer ordentlichen Steigung und engen Kurven geht es hinein ins Gebirge. Tatsächlich tut sich das Auto wegen des Gefälles schwer. Man merkt richtig, wie der Motor ackert und das Beschleunigen schwer fällt. Ich bin froh, dass es sich um einen Automatikwagen handelt 🙈 ... Nach weiteren 10 Minuten sehen wir auf der rechten Seite einige Autos parken und wir halten an. Wir sind am Trailhead des Lake Blanche Trails angekommen. Die Wanderkarte sagt, dass der Pfad ca. 4,5km lang sein und ein See auf dem Plateau liegen soll... Das klingt doch gut...Und schon sind wir unterwegs.
Wir merken schnell, dass der Wanderweg nicht übermäßig anspruchsvoll ist, aber dennoch einige steile Passagen hat und die Sonne bzw. Hitze ihr Übriges tut. Auch haben wir eigentlich viel zu wenig Wasser dabei - gerade einmal je 800ml pro Kopf. Dennoch sind wir gut dabei und haben nach zwei Stunden gute 4,7km zurückgelegt und knapp 600/700 Höhenmeter überwunden. Die Luft hier oben ist dünn, denn alleine schon der Startpunkt des Wanderweges liegt auf knapp 1500m Höhe. Ab km4,7 setzte ich den Weg über weitere 1,6km alleine fort (Mama brauchte ein Päuschen - Knie und so ) und ich erreiche schließlich den See, Lake Blanche, auf dem Bergplateau. Der Anblick ist toll und ich mache ein paar Beweisfotos, dass ich es auch wirklich geschafft habe.
Auf dem Rückweg nach unten treffen wir uns nach gut 45 Minuten getrennter Wege wieder. Es ist inzwischen kurz vor ein Uhr mittags. Wir machen uns weiter auf den Weg nach unten und genießen jetzt erst recht die tolle Aussicht - die Fotos können das leider gar nicht so wiedergeben! Der Rückweg ist etwas schneller erledigt als der Aufstieg. Wir sehen übrigens viele unterschiedliche Schmetterlinge, die fast doppelt so groß sind wie die Artgenossen in Deutschland. Insgesamt sind wir gute viereinhalb Stunden auf den Beinen und kommen gegen viertel vor drei Uhr am frühen Nachmittag wieder unten an. Die Luft unten ist warm, die Temperatur liegt bei gut 34° (auf dem Wanderweg war es tatsächlich angenehm und es ging meist ein leichter Wind oder der Weg war schattig). Wir haben zwar Hunger, aber vor allem haben wir höllischen Durst! Wir machen zwar eine kurze Pause, fahren dann aber recht zügig zurück zum Hotel. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und nach guten 34km sind wir gegen halb vier wieder am Hotel. Wir machen uns frisch und ruhen erst einmal aus. Auch schmeißen wir die Waschmaschine an und trinken in der Zwischenzeit einen Kaffee am Hotel (den es hier neben Tee und Saft auch rund um die Uhr gratis gibt). Auch zwanzig Minuten Siesta sind nötig, denn die Beine sind nach der Wanderung wirklich schwer.
Um den Tag anschließend noch vernünftig abzurunden, gehen wir wieder essen. Und: wieder mexikanisch. Diesmal suchen wir das Restaurant auf, das wir schon am Vorabend besucht haben wollten, von dem wir aber unterwegs erst nicht die richtige Adresse hatten. Es geht also an diesem Abend zu Chile-Tepin. Das Essen ist noch einmal besser als in der Taqueria27 vom Vorabend und wir essen Burritos mit Hähnchen, zu denen es Reis, Bohnen und Guacamole mit Salat gibt. Seeeehr lecker! Auch der Preis geht mehr als in Ordnung - wir zahlen für beide Gerichte einschließlich Getränke knapp $30, also ungerecht 28€.
Auf dem Rückweg genießen wir noch die angenehme Luft und die tolle Aussicht bei Sonnenuntergang und sind gegen 21h wieder am Hotel...
Gute Nacht!
Karla







22.7.17 02:06
 
Letzte Einträge: #twenty: mount tabor park. voodoo doughnut., #twenty-three: willamette river. south pasadena, california., twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #thirty: magnificent mile. chicago river museum. maggie daley park. cloud gate.


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