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#eigthy: the everglades. rooftop bar.

Hey alle,
am heutigen Morgen geht es wieder früher los - der Wecker klingelt um 6:45h. Ab sieben Uhr gibt es hier Frühstück. Wir sind pünktlich um kurz nach sieben unten und genießen unsere Bagels, Bruschetta, Müsli... wir haben dieses Mal nicht ganz so viel Zeit, da wir gegen acht Uhr fertig sein müssen, uns auf den Weg zu machen. Um spätestens 9:30h heißt unser Treffpunkt nämlich Miami Beach - von dort würde es dann in die Everglades gehen.
Mit der Busfahrt funktioniert alles wunderbar und wir sind überpünktlich am Treffpunkt. Der Bus kommt etwas später - es handelt sich allerdings um keinen großen Bus so wie man ihn sonst vielleicht von Ausflügen kennt, sondern lediglich um einen kleinen weißen Shuttlebus, der von der Form etwas einen einem typischen amerikanischen Schulbus erinnert und platz für um die 25 Personen bietet. Als wir einsteigen, sind schon ein paar andere Touristen an Bord; auch sammeln wir noch weitere Mitreisende ein, deren Hotels anschließend ebenfalls noch auch der Route liegen.
Die Fahrt zu den Everglades (bzw. zu unserem Ziel - die Everglades sind riesig!) dauert gut 45 Minuten und wir legen dabei knapp 80 Kilometer zurück. Im Hafen von Miami sehen wir im Vorbeifahren noch die Symphony of the Seas - über 300 Meter Länge, das größte Passagierschiff der Welt! Bis zu 6600 Gäste haben auf dem Schiff Platz... Was ein Koloss... Vielleicht zieht es uns ja auch irgendwann noch einmal auf ein solches schiff. Es ist schon echt beeindruckend.
Auf der weiteren Fahrt Richtung Everglades werden wir darauf hingewiesen, dass es sehr heiß dort sein soll - das bewahrheitet sich Gottseidank bei Ankunft nicht, es ist ungefähr gleich warm und schwül wie in Miami auch. Zumindest fühlt es sich für uns so an. Wir bekommen nach Ankunft einen gelben Sticker, den wir sichtbar tragen müssen, und erhalten so Eintritt in die dortige Alligatorshow sowie die Möglichkeit einer Sumpfboot-Fahrt. Letzteres ist der erste Programmpunkt an diesem Morgen und soll eine gute Stunde dauern. Unsere Reisegruppe fürs Boot - nur Mitreisende aus dem Bus und wir - besteht aus 19 Personen und wir nehmen auf dem überdachten Boot Platz, die Fahrt in die Everglades geht los. Das Boot hat dabei nur wenige Zentimeter Tiefgang und wird von zwei riesigen Propellern angetrieben; über Lautsprecher erhalten wir Informationen zu den Tieren und Pflanzen.
Den Teil, den wir auf der Fahrt von den Everglades zu sehen bekommen, ist natürlich nicht im Herzen des Nationalpark sondern gut zugänglich, d.h. nicht all zu fernab von großen Straßen und dem Highway. Auch sind viele Touristen vor Ort, die ebenfalls die Fahrt mit dem Sumpfboot machen. Dennoch ist es spannend, einen Teil dieses riesigen Gebiets, welches sonst zu Fuß gar nicht passierbar wäre, „live“ zu sehen. Einige Strecken legen wir dabei im Spaziertempo zurück, an anderen Stellen geht es mit Vollgas durch die Flüsse. Es dauert nicht lange und wir sehen den ersten Alligator, der träge im Wasser vor uns hängt. Unser Bootsführer wendet das Boot langsam im Kreis, sodass alle Touris einen Blick auf das Tier werfen können. Der Alligator schwimmt dann sogar auf das Boot zu und wir können ihn aus nur wenigen Metern Entfernung beobachten. Wow!
Die Fahrt geht so weiter, sodass wir insgesamt fünf Alligatoren zu sehen bekommen - und natürlich diverse Pflanzen und Vögel ebenso. Wir haben die Vermutung, dass die Alligatoren jedoch mit Futter angelockt und „bei der Stange“ gehalten werden. Es ist schon auffällig, dass die Tiere sich so unbesorgt dem Boot nähern... zwar kennen sie die Boote, aber dennoch ist es auffällig, dass alle Tiere eher die Nähe der Boote suchen. Wir schauen über diese Tatsache hinweg und finden es dennoch spannend, die Tiere in der freien Wildbahn zu erleben.
Im zweiten Schritt geht es in die Alligatoren-Show... hierzu will ich gar nicht so viel sagen, da man sich diese echt hätte schenken können - Touristen-Nepp. Abgesehen davon scheint der Animateur etwas sehr merkwürdig, macht böse Witze und scheint eher genervt. Eine andere Familie aus Deutschland hält auch nichts von der Show, da sind wir uns wohl alle einig... auch dass man gegen Gebühr Fotos mit kleinen Alligatoren machen lassen kann, finden wir alles andere als großartig für die armen Jungtiere. Wir finden es daher nicht schlimm, dass es eine halbe Stunde später wieder zurück nach Miami Beach geht (es hat übrigens auch angefangen zu regnen, sodass wir froh sind, dass wir wieder im Bus sitzen). Nicht falsch verstehen - von der Gator-Show abgesehen war der Ausflug echt interessant und die Alligatoren waren wirklich beeindruckend!
Zurück in Miami Beach geht es dann wieder an den Strand und ins Wasser zur Abkühlung. Der Himmel ist zunächst noch etwas grau, aber an der Küste regnet es nicht und ein wenig später kommt sogar wieder die Sonne heraus. Wir sind an diesem Tag auch an einem anderen Teil des Strandes, der noch einmal etwas leerer ist. Wir fühlen uns dort sehr wohl und lassen den Nachmittag entspannt ausklingen - wir gönnen uns noch ein ein Schoko-Eis, essen später eine Kleinigkeit und kehren dann gegen Abend zurück ins Hotel.
Wie schon am Vortag einmal angedacht, sehen wir uns - nachdem wir frisch geduscht sind - noch die Rooftop-Bar des Hotels an. Vom Dach des Hotels hat man einen wunderbaren Ausblick über die Miami Skyline und wir gönnen uns jeweils ein (überteuertes) Bier. Na ja, das macht man ja auch nicht alle Tage und irgendwie lohnt es sich ja schon: neben dem tollen Ausblick bekommen wir auch noch Musik von einem DJ geboten und die Luft am Abend ist sehr angenehm. So kann man gut den Tag beenden. :-)
Macht’s gut!
Karla


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18.8.19 05:14


#seventy-nine: miami beach.

Hey ihr (treuen Leser/innen, von denen ich ja zwischendurch auch mal was höre (: ),
er ist da - der erste Tag der Entspannung! Nach vielen Tagen Sightseeing und Städtetrip gönnen wir uns endlich mal einen Strandtag. Es geht schon top los mit dem Frühstück bei uns im Hotel. Dieses findet täglich von 7-10:30h statt. Die Zeit kommt uns sehr entgegen, da wir am Vorabend aufgrund des verspäteten Fluges leider erst weit nach Mitternacht im Bett waren und wir dennoch ausgeschlafen in den Tag starten wollen. Das Frühstück ist ein Frühstücksbüffet - es gibt fast nichts, was es nicht gibt, heißt wir können zwischen Kaffee, Tee, Orangensaft, verschiedene Marmeladen, Nutella, diverse Käse- und Wurstsorten, Pfannkuchen, frischem Omelett, unterschiedlichem Brotsorten, Croissants, Müslis, etc. wählen. Es ist alles dabei und schmeckt sehr lecker - so fängt der Tag gut an!
Gestärkt, ausgeschlafen und bereits mit Strandequipment ausgerüstet ist der erste Stopp an diesem Tage zunächst einmal die nächstgelegene Apotheke/Drogerie (die überall in den USA vertretene CVS pharmacy), da wir Mückenspray und einen Stift gegen den Juckreiz bei Stichen benötigen. Das finden wir dort problemlos - wenngleich auch die Sortierung im Laden etwas willkürlich anmutet und die „pest control“-Produkte, also alles gegen Insekten und Schädlinge und deren Auswirkungen, zwischen Kinderspielzeugen und Bastelsets zu finden sind. Wir werden dennoch fündig, kaufen einen Gelstift gegen Stiche (der sich am gleichen Tag schon als sehr nützlich herausstellen würde) und eine Vorteilspackung Mückenabwehrspray.
Von der CVS aus gehen wir drei Blocks weiter zum „Government Center“, einer zentralen Bus-/Bahnhaltestelle, kaufen dort Tagestickets für den heutigen und den Folgetag und nehmen den nächsten Bus Richtung Miami Beach. Schon an der Bushaltestelle fällt dir üppige grüne Vegetation mit vielen Palmen, großblätttigen Pflanzen und diversen Vögeln darin auf... wirkt Miami fast schon tropisch (bzw. müsste es laut Vegetationszone auch sein).
Mit dem Bus erreichen wir nach etwa 35 Minuten Miami Beach. Wir sind nach nur wenigen Minuten am Strand - endlich! Handtuch ausbreiten, eincremen, ab ins Wasser. Das Wasser ist türkisblau in Ufernähe und geht in ein Azurblau weiter draußen über. Bei einer Wassertemperatur von 30° Celsius kann man stundenlang im Wasser bleiben ohne zu schwitzen oder auszukühlen. Nebenbei kann man schätzungsweise 40, 50 Meter weit ins Meer gehen uns steht trotzdem nur bis zur Hüfte bzw. bis zum Bauchnabel im Wasser. Ein leichter auflandiger Wind weht ebenfalls. Das ist eindeutig Karibikflair! :-) Im Wasser beobachten wir ein paar - allerdings nur sehr wenige - kleine und etwas größere Fische sowie einen verirrten Pelikan, der kurzzeitig in Strandnähe kreist (à propos Tiere: Kakerlaken laufen hier im Dunkeln auch über die Straßen und ein kleine Echse haben wir auch schon im Gebüsch am Straßenrand gesehen). Nach einer guten Stunde im Wasser lassen wir uns von der Sonne trocknen - am Strand ist es auch etwas leerer als erwartet, was bedeutet, dass man nicht Handtuch an Handtuch liegt, was auch sehr angenehm ist.Wir gehen auf der Strandpromenade ein wenig gen Norden, schauen uns die Straße vom Miami Beach an und gönnen uns je einen kleinen Cheeseburger und ein kaltes Getränk bei der renommierten Fastfood-Kette mit dem goldenen M. Von dort aus geht es dann nochmal an den Strand - oder besser gesagt: ins Wasser. Ich habe das Bedürfnis, noch einen kleinen Snack in Form von selbst mitgebrachtem Studentenfutter zu mir zu nehmen... allerdings haben wir nicht bedacht, dass in der Mischung auch Schoko-Tropfen sind (die ja sonst auch in ihrer festen Form sehr lecker sind)... die Tüte ist dank der Hitze (um die 31° Celsius) ein einziger Klumpen. Wie gut, dass wir einen kleinen Kühlschrank auf dem Zimmer haben und die Masse später zumindest wieder in einen festen Aggregatzustand überführen (und somit auch wieder ohne Probleme essen) können.
Gegen Ende des Tages ruhen wir noch ein bisschen aus, die Sonne geht langsam unter. Die Flaniermeile, die hinter der Promenade liegt, schauen wir uns ebenfalls an. Es fahren einige bunte, tiefergelegte Karren auf und ab. Abgesehen davon sind viele Menschen auf den Straßen, man hört Englisch und Spanisch gleichermaßen oft. Mit dem Bus geht es dann wieder zurück nach Miami, wo wir jeder einen großen Salat und frische Limonade im Whole Food Market als Abendessen kaufen und anschließend unsere „Beute“ im Hotelzimmer verspeisen nachdem wir in Ruhe geduscht und den Film von Salz und Sonnencreme vom Körper geduscht haben.
Übrigens: wir haben trotz der vielen Sonne keinen Sonnenbrand, und besser noch: wir fühlen uns viel sicherer hier als in Baltimore. Überall. Immer. Und ein bisschen schöner ist Miami dann ja auch... ;-D
Macht’s gut - euch allen ein schönes Wochenende!
Karla

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17.8.19 04:31


#seventy-eight: ankunft in miami, florida.

Hey hey,
heute gibt es tatsächlich nur einen kurzen Eintrag, da wir lediglich von Baltimore in Maryland nach Miami im Bundesstaat Florida gereist sind... einen kurzen Tagesbericht möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten.
Da unser Flug um 13:45h vom Baltimore-Washington International Airport geht, haben wir morgens Zeit, in Ruhe zu frühstücken und unsere Koffer zu packen. Von den Unternehmungen an den vorigen Tagen in Washington D.C. sind wir eh ziemlich groggy, sodass uns das Ausschlafen auch entgegen kommt.
Wir verlassen unser AirBnB in der East Lanvale Street gegen kurz nach elf Uhr und nehmen schließlich um 11:35h den Zug Richtung Flughafen. Da es im Flughafen und später im Flugzeug wieder etwas frisch werden könnte, tragen wir lange Jeans (so wie immer, wenn wir mit dem Flugzeug oder Bus in die nächste Stadt reisen - ansonsten tragen wir hier kurze Hosen). Am Flughafen angekommen geht es mit einem Shuttlebus zum Terminal. Wir fliegen mit Southwest Airlines (was von Kosten und Service ungefähr Ryanair in Europa entspricht). Nachdem das Einchecken erledigt und die Sicherheitskontrolle recht schnell passiert sind, wandern wir im Flughafen auf und ab... nur um etwas später festzustellen, dass der Flug von 14:50 auf 17:25h verschoben ist. Na super - aber machen kann man da leider eh nichts. Uns bleibt also nichts Anderes übrig, als zu warten und Mittag zu essen. Wir essen bewusst erst am Nachmittag, damit wir im Flieger oder bei Ankunft in Fort Lauderdale (von wo aus wir nach Miami müssen) nicht wieder hungrig sind. Wir kriegen die Zeit dann ganz gut um und checken schließlich ein. Endgültig können wir Baltimore, die gefährlichste Stadt Amerikas (und laut Wikipedia Platz 21 in der „Weltrangliste“ der gefährlichsten Städte), hinter uns lassen. Es ist gut, dass Washington in der Nähe lag und wir dort drei volle Tage problemlos verbringen und viel Spannendes erleben konnten - wir sind ja nicht überdurchschnittlich ängstlich, aber in Baltimore wollten wir nun wirklich nicht unterwegs sein. Dass das erklärte Ziel der Polizei in Baltimore „72 Stunden ohne Mord“ ist und wir mehrmals an verschiedenen Orten Schüsse hörten und Helikopter kreisen sahen (die anschließenden Online-Berichte der Baltimore Sun bestätigten manchmal schon wenige Stunden später einen Mord oder dergleichen), sagt, denke ich, schon alles. Wir haben gestern Abend die erste Folge der HBO-Serie „the Wire“, die in Baltimore spielt und vom Kampf der Polizei gegen die Dealer und andere Kriminelle in der Stadt selbst handelt, geguckt und mussten leider feststellen, dass die Darstellung Baltimores mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnen der Realität entspricht. Natürlich gibt es auch ein paar „gute“ - d.h. sichere - Ecken und die in Gewaltdelikte Verwickelten sind fast ausschließlich Männer aus dem Drogenmilieu; sowieso haben wir die Viertel, in denen Drogen und Gewalt vorherrschen, gemieden. Dennoch waren es manchmal nur wenige hundert Meter bis zum nächsten zwielichtigen Straßenzug. Es ist uns immer noch ein Rätsel, dass Menschen freiwillig in dieser Stadt wohnen... aber gut, weiter geht‘s.
in Florida kommen wir schließlich aufgrund der Verspätung (vermutlich wegen des Wetters - andere Flüge nach Tampa, Orlando,... in Florida am frühen Nachmittag haben ebenfalls alle Verspätung) erst um 20:30h Ortszeit am Flughafen Fort Lauderdale an. Wir holen unser Gepäck ab und nehmen den nächsten Shuttlebus zur Tri-Rail, welche Richtung Miami/Hotel fahren soll. Leider haben wir die Bahn um ein paar Minuten verpasst und so müssen wir fast vierzig Minuten warten. Schön... dann kommt die Bahn aber endlich. Interessant ist, dass einige Reklametafeln/-poster, Anzeigen und Durchsagen zum Teil in drei Sprachen zu finden/hören sind: neben Englisch und (wie in anderen amerikanischen Großstädten auch) Spanisch findet sich scheinbar Kreolisch, eine Sprache, die im Zuge der Kolonialisierung aus afrikanischen und europäischen Sprachen entstanden ist. Es gibt verschiedenen Formen des Kreolischen, sodass zum Beispiel in der einen Form Spanisch, in einer anderen aber etwa wieder das Französische vorherrschend ist. Für uns klingt bzw. liest sich das Kreolische - ohne abwertend klingen zu wollen - fast wie eine Fantasiesprache („resaykel kórékteman“ heißt wohl soviel wie „recycle richtig“ oder „richtig recyceln“)... dieser Eindruck wird zu meiner Belustigung noch durch den Namen der Haltestelle „Opa-locka“ der gleichnamigen Stadt (City of Opa-locka), die mit vollem Namen in der Landessprache - kein Scherz - Opa-tisha-wocka-locka heißt, bestärkt... klingt wie Oompa-Loompa oder wacka-wacka.
Auch das Umsteigen in Miami selbst läuft dann nicht so, wie geplant, da wir auch der Umsteigehaltestelle den Anschluss verpassen und abermals (eine halbe Stunde!) warten müssen. Mit fast fünf Stunden Verspätung sind wir dann allerdings endlich an unserem Hotel in Miami. Immerhin ist unser Zimmer im neunten Stock gut klimatisiert, sauber, chic. Es gibt eine kleine Kaffeemaschine auf dem Zimmer, das Bad sieht sehr neu aus und einen Wandschrank für unsere Koffer haben wir auch - dort findet sich auch ein kleiner Safe, sowie Bügelequipment. Auf das Frühstücksbüffet morgen früh freuen wir uns schon!
Todmüde fallen wir ins Bett... immerhin sind wir angekommen und können uns auf die nächsten Tage Strand und Erholung freuen. (:
Bis denen...!
Karla

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16.8.19 06:01


#seventy-seven: washington, d.c. botanic garden. air and space museum. natural history museum.

Dear all,
tja, was soll ich sagen... wir fahren heute wieder in die Hauptstadt und entscheiden uns damit auch mal wieder gegen Baltimore...! Wir haben nämlich herausgefunden, dass sämtliche Museen, die im Zentrum Washingtons an der National Mall liegen, umsonst sind - auf Baltimore sind wir nach wie vor nicht scharf...
Wie am Vortag auch gehen wir daher um neun Uhr aus dem Haus, kaufen am Bahnhof unsere Tickets und nehmen den Zug um 9:18h Richtung Washington. Was uns am Vortag schon aufgefallen ist, ist der sehr fahrgastfreundliche Umgangston am Bahnhof in Baltimore: nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, fragte uns ein Polizist, ob bei uns hinsichtlich der Zugfahrt alles klar wäre. Auch werden alle Fahrgäste, die zum Gleis hinuntergehen, von einer Mitarbeiterin begrüßt bzw. bekommen eine gute Fahrt von ihr gewünscht. Das war gestern Morgen so und so ist es heute auch wieder.
Planmäßig erreichen wir Washington D.C. um kurz nach zehn Uhr. Es ist am Morgen schon noch schwüler als am Vortag und schon nach wenigen Metern fangen wir an zu schwitzen (mittags würden es 30° werden und eigentlich sind Regen und Gewitter angesagt - wie sich später noch herausstellen würde, sollte es während unserer Zeit in der Stadt weder regnen noch gewittern, sodass auch keine Abkühlung in Sicht sein würde...). Unser erstes Ziel - freier Eintritt, yeah! - ist der botanische Garten, in welchem wir uns eine gute Dreiviertelstunde die Beine vertreten. Manche Räume, die den Tropen nachempfunden sind, sind fast schon kühler und angenehmer als der Aufenthalt im Freien... andere Räume sind dafür angenehm klimatisiert. Auf unserem Rundgang machen wir uns u.a. mit Pflanzen aus Hawaii, mediterranen Gewächsen und Arzneipflanzen vertraut, aber auch mit Nutzpflanzen, deren Blüten, Früchte, Wurzeln usw. man sonst nur als „Endprodukte“ (sprich: Lebensmittel) kennt, etwa Kaffee, Ingwer, Kakao,...
Ein kurzer Fußmarsch von knapp zehn Minuten führt uns zum nächsten Stopp, nämlich dem National Air and Space Museum. Auf dem Weg ertappe ich noch eine Mücke an meinem rechten Schienbein, die gerade dabei ist, ihren Durst mit meinem Blut zu stillen - mit einem gezielten Schlag mache ich sie platt, merke aber später, dass ich trotzdem nicht schnell genug war. (Wir sind übrigens beide arg von Mückenstichen geplant, wobei ich zur Abwechslung noch das bessere Los gezogen habe... und was habe ich vergessen, in den Urlaub mitzunehmen? Genau, den BiteAway-Stift gegen Stiche!!)
Zurück aber zum Museum. Auch hier: wir kommen für umme rein. Das Museum behandelt die Geschichte der Navigation zu Land, auf See und im All, die Funktionsweise von Flugzeugen und Raumschiffen, die Geschichte der Luftfahrt. Wir gehen zwar durch jede Ausstellung, sehen uns aber nicht alle Exponate im Detail an - man könnte problemlos fast einen ganzen Tag hier verbringen, schätze ich. Besonders interessant ist die Geschichte der Spionage zwischen den USA und der damaligen UdSSR, die Entwicklung der Technik mit Blick auf Satelliten(bilder) und dem technischen Wettlauf zwischen den beiden Supermächten in den 1960er und 70er Jahren.
Weiterhin ansprechend ist die für Kinder gemachte Ausstellung, in der der Frage nachgegangen wird, warum und wie Flugzeuge überhaupt fliegen. Mithilfe einfacher Experimente werden dabei zentrale Grundsätze der Physik veranschaulicht: die Besucher können zum Beispiel einen Fön auf zwei Baseball-Bälle richten, welche mit einem Abstand von ca. 3-4 Zentimetern voneinander entfernt an Schnüren aufgehängt sind. Richtet man den Fön auf diesen Spalt, so werden die Baseballs-Bälle nicht etwa nach links und rechts weggedrückt: sie nähern sich (überraschenderweise - aber Physik fasziniert mich immer, wenn ich sie mal verstehe!) an, bis fast kein Abstand mehr zwischen ihnen ist. Dies verdeutlich, dass die Luft, die schneller zwischen den beiden Objekten hindurchströmt, eine Art „Unterdruck“ gegenüber der Luft, die die Bälle sonst umgibt, erzeugt (da der Luftdruck geringer ist). Das gleiche Prinzip bringt ein Flugzeug dazu, vom Boden abzuheben, da die Tragflächen an der Oberseite gewölbt sind und somit die Luft dort schneller strömen muss als an der Unterseite, um sozusagen die gleiche Strecke zurückzulegen - wie bei den Baseball-Bällen auch entsteht durch das schnellere Anströmen ein geringerer Druck (hier: auf der Oberseite der Tragflächen) und die Maschine hebt ab... ich hoffe, ich habe das richtig verstanden und halbwegs vernünftig erklärt. Falls ihr nach dieser langen Erläuterung noch lest und nicht etwa abgesprungen seid: sehr gut! ;-)
Wie verlassen die Kinder-Ausstellung (mitmachen ist immer super!) und sehen uns zum Schluss auch noch den Wright Circle an - in einem Rundgang wird die Geschichte der Gebrüder Wilbur und Orville Wright und ihre ersten Versuche der Luftfahrt dargelegt. In der Mitte des Raumes steht ein Duplikat ihres ersten „Flugzeug“-Modells (s. Bild unten) und wir wundern uns, dass man damit früher überhaupt wenige Sekunden (dreieinhalb, um genau zu sein) und später über eine Minute in der Luft sein konnte. Dass Luftfahrt nicht immer selbstverständlich gewesen ist und viele beim Versuch, die Schwerkraft „im Flug“ zu überwinden gescheitert sind, wird hier nochmal eindrucksvoll deutlich. Man bekommt ansatzweise einen Eindruck, was für eine Sensation das Fliegen vor ungefähr einhundert Jahren gewesen sein muss.
Unser dritter Stopp ist das National Museum of Natural History - das aber nur, weil ich im Internet zufällig gesehen habe, dass man gegen frühen Nachmittag bei der Fütterung einer Vogelspinne dabei sein kann. Wir sind tatsächlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sehen zu, wie Vogelspinne Goldie eine Heuschrecke verputzt. Weiterhin erklärt uns der betagte Tierpfleger u.a., was der Unterschied zwischen einem Exoskelett (bei Spinnentieren) und einem Endoskelett (wie etwa beim Mensch) ist. Näher sehen wir uns das Museum allerdings nicht an, da wir noch etwas entspannen und nicht nur Museen sehen wollen. Den Rest des Nachmittags halten wir also noch einmal (wie schon bereits zwei Tage zuvor) unsere Füße am Springbrunnen im Skulpturengarten ins Wasser, trinken etwas bei Starbucks und nehmen dann den Zug um 18:25h zurück nach Baltimore. Unsere Gastgeber sind zu Hause und spielen Ballerspiele... na ja, solange sie reale Waffen ablehnen... Für uns wird es langsam Zeit, die Tasche für Miami zu packen - da geht es dann nämlich morgen Mittag hin!
Talk to you later!
Karla

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15.8.19 01:23


#seventy-six: washington, d.c. white house. washington monument. lincoln memorial. arlington cemeter

Hallo ihr Lieben,es steht wieder Washington D.C. auf dem Programm - wie gestern bereits ausgemacht. Da wir an diesem Tag mit dem Zug fahren, müssen wir auch nicht so früh aufstehen: die Penn Station befindet sich nur fünf, sechs Gehminuten von unserem AirBnb entfernt. Während wir frühstücken, leistet uns Phillip, einer unserer beiden Gastgeber, Gesellschaft. Wir unterhalten uns mit ihm über verschiedene amerikanische Großstädte und er erzählt, dass er in Deutschland in Aschaffenburg gelebt hat, als er ganz klein war. Auch erfahren wir, dass er momentan für den Stadtrat kandidiert und dementsprechend viel damit zu tun hat, in der Nachbarschaft Stimmen zu sammeln (gebt mal bei Google Phillip Westry Baltimore ein, dann kommt ihr zu deiner Internetseite). Wir verquatschen uns daher auch ein wenig und kriegen leider nicht mehr den Zug um 8:50h. Der nächste kommt allerdings um 9:18h, was dann auch in Ordnung ist; ein Ticket kostet $8, sodass wir pro Nase hin und zurück umgerechnet etwas über 14€ zahlen. Das geht doch in Ordnung.In Washington angekommen, gehen wir an diesem Tag direkt Richtung Weißes Haus. Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach Regen aus... zunächst hält es sich aber noch und wir haben an diesem Tage Zeit, uns das Washington Memorial, den großen, markanten Obelisken, etwas näher anzusehen... sofern man das so sagen kann, denn wirklich viel gibt es nicht zu sehen. Was ihn, meiner Meinung nach, so beeindruckend macht, ist zum Einen seine imposante Größe und zum Anderen sein Platz zwischen Kapitol und Weißem Haus (letzteres haben wir allerdings noch nicht gesehen). Zum Weißen Haus gelangen wir schließlich eine gute halbe Stunde später, es regnet nur ein wenig... ein paar Tropfen Regen sind bei dem schwül-warmen Wetter auch ganz angenehm. Die Sicht auf das Weiße Haus wird dann allerdings leider durch einen Bauzaun behindert, da wohl der Zaun rund ums Gebäude erneuert wird. Wir machen dennoch einige Fotos - schließlich ist das Weiße Haus ja der Wohnsitz des mächtigsten Mannes der Welt - und bekommen dann auch gar nicht mehr die Möglichkeit, weitere Fotos zu schießen: Die Polizisten, von denen selbstverständlich jederzeit viele vor Ort sind, fordern uns und die anderen Touristen auf, die Straße und den kleinen Park vor dem Weißen Haus komplett zu räumen. Auf die Entfernung können wir natürlich nicht mehr sehen, warum dies geschieht und was vor sich geht und können daher nur mutmaßen, dass eine wichtige Person das Weiße Haus betreten bzw. verlassen hat. Wir erhoffen uns, etwas Spannendes in diese Richtung miterleben zu dürfen, allerdings tut sich zwanzig Minuten lang nichts, sodass wir jetzt wieder merken, dass wir Hunger haben und erst mal bei Chipotle ein paar Straßen weiter jeweils eine große leckere Veggie Bowl (brauner Limettenreis, schwarze Bohnen, Pico de Gallo, Guacamole, Käse,...) to go holen. Wir gehen wieder zu den „Hauptattraktionen“, d.h. Richtung Washington Memorial und Weißes Haus, zurück und suchen nach einer guten und v.a. trockenen Sitzgelegenheit, da es inzwischen schon ordentlich regnet (gut, dass unsere Gastgeber uns am Morgen angeboten haben, einen Schirm mitzunehmen und wir so schlau waren, das Angebot anzunehmen). Wir werden fündig, essen und genießen dabei den Ausblick auf den Obelisk, gehen anschließend weiter - der Regen hat mittlerweile wieder nachgelassen. Nach einer weiteren guten halben Stunde gelangen wir schließlich zu der nächsten Sehenswürdigkeit, nämlich dem World War II Memorial. Das Denkmal ist riesig und erinnert an alle gefallenen amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg; auf der Südseite steht ein großes, solides Torhaus-ähnliches Gebäude, welches auf den Schauplatz Pazifik hinweist, auf der Nordseite trägt das (spiegelverkehrt) baugleiche Pavillon die Inschrift „Atlantic“. Unter einer riesigen Bronzefigur von vier Adlern mit Siegeskranz im Schnabel im Atlantik-Gebäude lesen wir auf einer Bronzeplatte im Boden: „Victory in the air. Victory on land. Victory at sea. World War II 1941-1945“. Zitate von Marshall, Eisenhower und anderen bekannten Politikern zieren die steinernen Elemente des Denkmals, u.a.:

D-Day June 6, 1944
You are about to embark upon the
great crusade toward which we have striven these
many months. The eyes of the world are upon you.
I have full confidence in your courage,
devotion to duty and skill in battle.
- General Dwight D. Eisenhower


Man könnte die Amerikaner für Vieles verurteilen oder ihnen z.T. überzogenen Patriotismus vorwerfen, aber die Form ihrer Erinnerungskultur (sei es im Revolutionary War, dem Civil War oder eben im Weltkrieg) sucht wohl seinesgleichen...
Hinter dem Memorial erstreckt sich - ebenfalls auf einer Achse mit Kapitol und Washington Monument - der reflecting pool und schließlich das Lincoln Memorial. Dieses sehen wir uns natürlich auch aus nächster Nähe an: Es gleicht von der Bauweise dem Pantheon, eine riesige sitzende Lincoln-Statue befindet sich im Innern, welches man über die Stufen auf der Vorderseite erreicht. Von dort aus hat man einen sehr guten Ausblick bzw. Blick auf den davor liegenden Teich, das WWII-Memorial, den Obelisk (ergo das Washington Memorial) und ganz dahinter das Kapitol - alle Gebäude liegen hintereinander (auf dem Bild des World War II Memorials seht ihr das Lincoln Memorial übrigens auch ganz hinten - so mal als Anhaltspunkt für die Dimensionen des Geländes). Diese grüne Achse, die etwas über drei Kilometer lang ist, ist die National Mall... wenn ich daran denke, dass wir zunächst nur einen Tag für Washington D.C. einplanen wollten... da wären wir ja vorne und hinten mit der Zeit nicht hingekommen.
Nach dem Lincoln Memorial ist unser letzter Stopp an diesem Tag der Arlington National Cemetery, also der Nationalfriedhof Arlington. Dieser liegt auf der anderen Seite des Flusses, ist daher wieder mit einem guten Fußmarsch verbunden und ist vor allem sehr bekannt: in den USA ist er der vielleicht wichtigste Friedhof des Landes, da seit dem 19. Jahrhundert Soldaten und Veteranen sämtlicher nationaler und internationaler militärischer Konflikte dort begraben worden sind. Ferner werden dort US-Präsidenten und Witwen der „armed forces“ (dt. Streitkräfte) begraben; so finden unter der Woche bis zu dreißig Beerdigungen pro Tag statt. Im Empfangs- und Eingangsbereich zum Friedhof gibt es eine Sicherheitskontrolle, ferner gibt es einige interessante Informationen zum Friedhof, sodass z.B. einzelne Schritte bzw. Entscheidungen, die vor dem Begräbnis getroffen werden, erläutert werden.
Das Gelände ist ob seiner Gräberzahl weitläufig, mal abgesehen davon, dass nach dem Regen die Sonne so langsam durch die Wolken bricht und die Luftfeuchtigkeit dadurch unangenehm hoch ist. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen, den Friedhof zu besuchen, um uns die Dimensionen zu vergegenwärtigen. Einige Gräberreihen erinnern aufgrund ihres schlichten weißen, aber gleichzeitig beeindruckenden Erscheinungsbildes an die Friedhöfe in Flandern, die vom Ersten Weltkrieg herrühren. Wir besuchen außerdem das Grab John F. Kennedys.
Nach Arlington steuern wir wieder das Stadtzentrum Washingtons an, wobei wir dieses Mal mit der Bahn zurückfahren - der Fußweg ist uns schlicht zu lang. Nach einer kurzen Getränkepause entscheiden wir uns, noch ein paar Sachen fürs Abendessen und Frühstück einzukaufen - wir haben keine Lust, den Supermarkt in Baltimore aufzusuchen. Viel müssen wir eh nicht einkaufen und außerdem habe ich am Morgen extra eine Baumwolltasche eingepackt, sodass wir unsere Einkäufe auch problemlos zum Zug und von dort nach Hause transportieren können.
Am Abend steht dann nur noch das Waschen unserer Wäsche an - Waschmaschinentabs haben wir aus Deutschland extra mitgebracht und die Maschine und den Trockner dürfen wir ohne Weiteres benutzen.
So denn... das war es auch schon wieder für heute, aus der faszinierenden Stadt Washington D.C.. Bis dahin...!
Karla

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14.8.19 04:27


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