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#fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber.

Hey alle,
heute wird es tatsächlich nur ein ganz kurzer Eintrag, denn heute ist wieder "Reisetag". Ich werde pünktlich um halb acht wach und nehme mir vor, laufen zu gehen... Das Wetter ist dafür perfekt morgens - nur 16-20° Lufttemperatur - und nach einem kleinen Snack verlasse ich das Haus. Die Ernüchterung nach nur wenigen Metern: das Laufen tut aufgrund des verletzten Knies unfassbar weg und fühlt sich steif an, da ich beim Laufen auch automatisch versuche, das linke Bein zu entlasten. Ich drehe also sehr enttäuscht wieder um und wechsele von Sportkleidung in Jeansshorts und Tshirt. Nach dem Frühstück packe ich meinen Koffer und verabschiede mich kurz von Max und seiner Frau, meinen Mitbewohnern für die letzten sechs Tage. Max hält mir ein letztes Mal einen Vortrag darüber, warum es sinnvoll ist, dass jeder in Amerika eine Waffe besitzen darf und ich nicke nur freundlich, sage zwischendurch so etwas wie "Right", "There you go" oder "I see" und denke mir meinen Teil. Gegen viertel nach elf mache mich dann auf zum Flughafen. Nach einer guten Stunde bin ich da. Dafür, dass der Flughafen in Reno recht klein ist, ist die Garage für die Mietwagen recht beschäftigt und einige Leute wollen ihren Wagen zu dieser Zeit zurückbringen. Es dauert also ein wenig, bis ich mich von meinem Ford Fiesta (und damit auch von einer gewissen Form von Luxus) verabschieden muss. Gegen Mittag habe ich dann mein Gepäck aufgegeben und gehe mir noch ein Stündchen die Beine in Reno vertreten. Viel zu sehen gibt es jedoch nicht, da Downtown knapp vier bis fünf Kilometer vom Flughafen entfernt und damit nicht fußläufig liegt und ich es in der Hitze gerade mal bis zur ersten größeren Straße schaffe. Abgesehen von der Tatsache, dass die einzelnen Straßen und Kreuzungen sehr weit auseinanderliegen, gibt es auch oft einfach keinen Bürgersteig. Den benutzt hier eh niemand, habe ich das Gefühl.
Ich kehre gegen 15h wieder zum Flughafen zurück, esse dort in einem - dem einzigen - Restaurant zu Mittag (Margarita Flatbread, ziemlich lecker!), gönne mir auf dem Weg zum Gate noch ein Eis und um halb sechs geht es dann endlich los nach Kalifornien!
Ich fliege wieder nach Burbank, da der kleine Flughafen nicht so weit von South Pasadena entfernt ist, und wir machen außerdem noch einem Zwischenstopp in San José nahe San Francisco (wo es für mich ja in den kommenden Tagen auch noch hingeht).
Da Julie und Pete, meine Gasteltern, auf einer Party sind, die im Rahmen von Julies 40. Highschool-Jubiläum stattfindet, fahre ich mit "Uber" nach South Pasadena. Uber ist nichts anderes als eine Taxi-App, allerdings handelt es sich bei den Fahrern um Privatpersonen, die ihr Auto zur Verfügung stellen und über die App die Strecke abrechnen. Ihr seht schon: Airbnb für private Unterkünfte, Uber für private Taxis. Der Vorteil von Uber: es ist deutlich günstiger als wenn man mit dem Taxi fährt. Außerdem kann man über die App ganz bequem einen Kostenvoranschlag bekommen (zu Stoßzeiten ist es nämlich teurer) und sogar das Auto wählen, also z.B. Economy (Kleinwagen), Autos für mehr als 4 Mitfahrer, Luxusschlitten... Ich habe ein Uber schon vor Abflug in Reno über die App für 21h abends bestellt. Um 20:30h startet in der App der dreißigminütige Countdown und weist mich noch einmal darauf hin, dass ich mich pünktlich am Abholort (dem Shared Ride Bordstein vor dem Terminal) einfinden soll. Ich gehe dorthin und auch einige andere Fluggäste warten auf ihren Uber-Fahrer: daran zu erkennen, dass alle permanent aufs Handy schauen (um die aktuelle Position ihres jeweiligen Fahrers bis zur Abholung zu verfolgen), dann nach einem bestimmten Auto Ausschau halten und anschließend wortlos auf die Rückband klettern. Um 20:45h ist ein Fahrer für mich in der Nähe gefunden: ich bekomme den Namen des Fahrers, das Auto, die Farbe sowie Kennzeichen des Wagens. Um Punkt 21h - genau wie "bestellt" - werde ich eingesammelt von "Arsen". Er fährt einen weißen, großen, relativ neuen Honda, hat über Uber schon über 5000 Fahrten gemacht und dabei sehr gute Bewertungen bekommen und kutschiert mich für umgerechnet 25€ vom Flughafen direkt vor die knapp 28km entfernte Haustür von Julie und Pete. (Warum gibt es das nicht in Deutschland? Ja, ich weiß, es ist verboten, aber...)
Ich werde von meiner Gastschwester und ihrem Freund empfangen, meine Gasteltern kommen ein wenig später auch nach Hause. Es ist ein sehr netter Abend, aber gegen halb 12 bin ich dann doch echt groggy... Gute Nacht! Und euch allen einen schönen Samstag!
Karla
28.7.18 08:53
 
Letzte Einträge: #twenty: mount tabor park. voodoo doughnut., #twenty-three: willamette river. south pasadena, california., twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #thirty: magnificent mile. chicago river museum. maggie daley park. cloud gate.


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