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#sixty-one: huntington beach. vans us open 2018.

Hey there,
wie oft ich mir schon vorgenommen habe, früh aufzustehen... Und dann ist es doch wieder halb acht, acht Uhr geworden. So geht's auch heute wieder los - später als geplant. Dabei habe ich mir für heute vorgenommen, pünktlich nach Huntington Beach zu fahren - wie gestern am Ende meines Beitrags angekündigt. Na ja, okay, dann geht es eben (wieder einmal...) etwas später los. Huntington Beach steht heute deshalb auf dem Programm, weil dort im Moment (vom 28.7.-5.8.) die Vans U.S. Open stattfinden, heißt also Wettbewerbe in den Bereichen Skateboard, Surf und BMX. Der einzige Haken an der Sache ist, dass Huntington Beach circa 75 Kilometer vom Hostel in Santa Monica entfernt liegt und dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel dorthin gibt - zumindest wäre man vier bis fünf Stunden für eine Strecke unterwegs und müsste mindestens viermal umsteigen... Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade. Da ich mir die U.S. Open auf keinen Fall entgehen lassen will, bestelle ich mir über die entsprechende App einen Uber. Der Fahrer, ein halbes Hähnchen aus San Salvador, hört auf den Namen Walter (ich denke mir nur: spanischer geht's ja kaum...) und ist bereits nach drei Minuten da. Er fährt einen silbernen Toyota Corolla und sammelt mich samt Pennyboard direkt am Hostel ein. Auf geht's. Am Anfang führen wir ein wenig smalltalk und er berichtet, dass er in LA in Koreatown wohnt. Auch das kommt mir etwas spanisch (haha, Füße hoch, der Witz kommt flach) vor, aber es scheint günstig dort zu sein... Im Gegensatz zu meiner Uber-Fahrt, die mich umgerechnet 50€ kostet. Aber andererseits ist das für die Entfernung und die damit verbundene Zeit, die mein Fahrer für mich aufbringen muss, sehr günstig. In Essen zahle ich ja schon 11€, um drei Kilometer mit dem Taxi zum Hauptbahnhof fahren zu dürfen.
Nach etwas über einer Stunde bin ich direkt an der Promenade von Huntington Beach. Krass. Ich sehe direkt schon, dass sich die Fahrt gelohnt hat. Es ist gut etwas los, das Wetter natürlich super und Vans, der Sponsor, hat ein Eventdorf am Strand aufgebaut. Nach der Taschenkontrolle geht es direkt aufs Gelände. Ich starte direkt mitdem Wichtigsten: Eventplan für den heutigen Tag zur Sicherheit noch einmal überprüfen um sicherzugehen, dass ich Skateboarding auf keinen Fall verpasse. Dann der nächste Tagesordnungspunkt, der ebenso wichtig ist: ab zum Vans-Stand und weißes Blank-Shirt kaufen. Dieses kann man nämlich anschließend mit einem selbstgewählten Motiv selber bedrucken. Da es keine Frauenshirts gibt, nehme ich ein Shirt in (Kindergröße) M. Passt perfekt und ist nochmal ein bisschen günstiger (umgerechnet 19€) als das Herrenshirt. Nachdem ich eine laminierte Übersichtskarte mit potentiellen Motiven für mein Must-have-Custom-Made-(meins wird eh das Beste!)-Shirt erhalten habe, geht's zur Druckerei vor Ort. Dort sieht man dann, wie das Motiv aufs Shirt kommt. Außerdem gibt's noch eine Truckercap gratis oben drauf - auch bei dieser kann man das Logo frei wählen sowie die Farbe der Kappe selbst (rot/schwarz/dunkelblau). Tja was soll ich sagen - ich bin jetzt schon begeistert.
Ich stapfe weiter zum Pool (Pool wie in "Skaten", nicht "Schwimmen") und schaue den BMX-Fahrern zu. Es ist ganz nett, aber nicht hundertprozentig meine Sportart. Stattdessen nutze ich die kurze Pause, um mich in Ruhe einzucremen, denn es gibt so gut wie keinen Schatten am Strand und man merkt förmlich, wieder Sonne auf der Haut brennt.
Direkt vorm Strand laufen schon seit dem frühen Morgen die einzelnen Qualifikationsrunden im Surfen. Ich schaue mir einen kompletten Lauf à 30 Minuten an und genieße die Strandatmosphäre bei Live-Kommentar und gutem Ausblick aufs Wasser und die Teilnehmer.
Nach einem Mittagspäuschen geht es dann wieder zum Pool, wo an 13h die Frauen sich einfahren, ergo skateboarden. Es fahren circa 15-20 Teilnehmerinnen, der Großteil ist unter sechzehn, würde ich schätzen. Eine junge Fahrerin, der ich auf Instagram als bellatreas_kenworthy folge - wie Tausende andere Menschen auch -, sehe ich tatsächlich auch vor Ort. Die Mädels fahren alle wirklich super, wobei eine Fahrerin, die maximal vierzehn oder fünfzehn Jahre alt sein kann, sich durch einen Sturz verletzt und den Pool verlassen muss. Insgesamt gibt es viele Stürze, allerdings tragen alle Fahrerinnen dicke Kniepolster und einen Helm; man sieht sofort, dass sie sehr kontrolliert stürzen und direkt immer auf die Knie fallen, was tatsächlich das Sicherste beim Skaten im Pool ist. Auf diese Weise passiert in der Regel nichts Schlimmes...
Im Anschluss fahren noch die Männer - alle ohne jegliche Schutzbekleidung. Helme? Nicht ein einziger. Ein Fahrer trägt tatsächlich einen Handgelenkschoner, was ich aus eigener Erfahrung verstehen kann, da man - bedingt durch die Fußstellung auf dem Board - eine Seite hat, auf die man tendenziell öfter fällt (bei mir ist es erfahrungsgemäß die Linke); bei ihm jedoch wirkt es eher wie modisches Accessoire und ist bei den Höhen (man spricht hier von hang time), die er in seinen Sprüngen macht, eigentlich überflüssig. Von der Fahrkunst her liegen die Männer deutlich vor den Frauen, was mich aber nicht wirklich überrascht; auch der Altersschnitt ist ein anderer und liegt beim schätzungsweise 20-40 Jahren.
Mein Aufenthalt in Huntington Beach neigt sich dem Ende entgegen und so runde ich meine Zeit dort mit einer kleinen Tour am Strand entlang auf meinem Penny ab und gehe anschließend etwas über die Haupteinkaufsstraße. Ich hatte ganz vergessen, dass es hier sogar einen Surf Walk of Fame gibt... Beim Starbucks wähle ich mich wieder ins WLAN ein, um die Uber-App nutzen und einen Fahrer für die Rückfahrt suchen zu können und auch hier dauert es nicht lange, bis mich Bibs, ein studierter Ingenieur aus Indien, der das Uber-Fahren als Teilzeitbeschäftigung macht, einsammelt. Er trägt einen grauen Anzug, was den Eindruckeines Chaffeurs abrundet... Bibs berichtet, dass er Mathe und Maschinenbau studiert hat, das in den USA aber nicht anerkannt wird und er deshalb eben als Uber-Fahrer unterwegs ist und morgens regelmäßig Hochschulstudenten Nachhilfe in Mathe gibt. Die Straße sind nachmittags und abends auch hier natürlicher voller (trotz sieben Spuren!) und so dauert die Rückfahrt knapp 75 Minuten. Der Preis ist derselbe wie auf dem Hinweg. Am Hostel angekommen mache ich nicht mehr viel, da ich echt groggy bin... lediglich für einen kurzen Spaziergang zum Santa Monica Pier reicht es noch. Außerdem habe ich einen kleinen Film über meine Eindrücke beim U.S. Surf Open zusammengeschnitten, den ich euch hier auch gerne wieder verlinke:

Vans US Open 2018 - Impressionen [klick mich!]🔥

Bis morgen denn!
Karla

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Letzte Einträge: #twenty: mount tabor park. voodoo doughnut., #twenty-three: willamette river. south pasadena, california., twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #thirty: magnificent mile. chicago river museum. maggie daley park. cloud gate. , #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber.


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