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#sixty-five: union square. cable car. golden gate park. painted ladies.

Hallo alle,
der letzte komplette Tag neigt sich für mich langsam aber sicher dem Ende entgegen - tja, so schnell kann es gehen! Dafür habe ich heute noch einmal so einiges erlebt.
Los geht es - mal wieder einmal - mit einem Fußmarsch von ungefähr einer Dreiviertelstunde. Ich bin auf dem Weg zum Union Square, also Downtown San Francisco, wo es Cafés und Geschäfte gibt und regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Der Weg dorthin ist ebenso hügelig wie in die andere Richtung, wenn man zum Pier geht; ebenso ist es hier genau so windig und die Luft ist recht frisch mit 13° (bewölkt ist es am Morgen auch und ich bin froh, dass ich mich für die lange Hose entschieden habe)! Auf meinem Weg hole ich mir bei Trader Joe's noch einen Joghurt, denn gefrühstückt habe ich noch nicht. Das hole ich vor Ort am Vaillancourt-Brunnen (sehr amerikanisch der Name, ich weiß...) nach, wo es Sitzgelegenheiten plus Tische in der Sonne gibt. Ich habe den Rest meines Müslis eingepackt und einen Löffel, sodass ich zusammen mit dem Joghurt ein gutes Frühstück habe. Auch gibt's Blaubeeren. Banane und Vollkorn-Cracker. Da ich überdurchschnittlich oft Burger, Eis etc. esse, versuche ich, wenigstens das Frühstück und den Snack zum Mittag gesund zu halten...
Es findet an diesem Tag ein Kunst-Markt statt, wo Händler überwiegend Schmuck ausstellen, sodass ich mich ein wenig umschaue. Etwas später gönne ich mir einen Caffè Mocha bei Starbucks und dann stelle ich mich für eine Fahrt mit einem der weltbekannten Cable Cars an. Das passt insofern gut, als die Wagen in Richtung Hostel fahren und fast die gesamte Strecke (gut zwei Kilometer) bergauf führt... Das möchte ich ungern laufen, sodass die Fahrt mit dem Cable Car sehr gut für meine Route passt. Der eine Wagen ist gerade weg und so muss ich gut zehn Minuten warten. Dann ist es endlich so weit und ich besteige zusammen mit gut zwanzig anderen Touristen die Bahn. Ich bekomme netterweise einen "Außenplatz", heißt also, dass ich auf einem der Fußbretter, welche sich links und rechts seitlich am Wagen befinden, stehe und mich an einer Stange festhalte, um nicht rauszufallen. Ich habe bewusst diesen Platz gewählt - full experience und so. ;-) Die Fahrt kostet sieben Dollar, das Geld wird vorher von allen Passagieren eingesammelt; insgesamt dauert die Fahrt etwas mehr als eine Viertelstunde und es geht mit nur mäßigem Tempo voran (selbst wenn man also während der Fahrt rausfallen sollte, würde nicht viel passieren... Es sei denn, man wird von einem der vorbeifahrenden Autos überfahren, aber gut, ich denke, dazu muss man sich schon ungeschickt anstellen - zumal man permanent dazu angehalten wird, sich wirklich gut festzuhalten).
Die restlichen Meter laufe ich zum Hostel, mache eine kurze Mittagspause und dann geht es gegen viertel nach zwei weiter. Ich bestelle mir dazu wieder ein Uber, da ich zum Golden Gate Park möchte, welcher sich etwas über fünf Kilometer von hier entfernt befindet. Innerhalb von einer Minute habe ich einen Fahrer, der mich einen Block weiter einsammelt - ich kann fast gar nicht so schnell dort hineilen wie das Auto da ist. Diesmal ist es wieder ein UberPool, zwei Personen sitzen schon im Wagen und ich bin der dritte Fahrgast, der zusteigt. Der Fahrpreis diesmal für die nicht ganz zwanzig Minuten beläuft sich auf umgerechnet 3,20€. Astrein! Ich bin gegen viertel vor drei am Park und verbringe den Nachmittag dort. Ich starte am östlichen Ende des Parks und gehe eine Runde, bin ca. anderthalb Stunden unterwegs. Der Park ist riesig - ich mache ungefähr drei Kilometer vor Ort und habe gerade einmal vielleicht 20% des Parks gesehen. Vom der Größe kann die Grünanlage locker mit dem Central Park in NYC mithalten, würde ich behaupten! Es gibt Fuß- und Radwege, Sportplätze (Volleyball, Baseball, etc.), botanische Gärten und Anlagen, Liegewiesen, und und und... Es sind unglaublich viele Läufer unterwegs und ich beneide sie ein wenig...!
Nach einer kleinen Stärkung trete ich dann langsam aber sicher den Rückweg an, steuere aber dabei zunächst die Painted Ladies an. Dabei handelt es sich um eine Häuserreihe in dem schicken Viertel Haight Ashbury, welche u.a. durch das Intro zur TV-Serie "Full House" weltberühmt geworden ist. Ich habe die Serie nie gesehen und schaue mir die Häuser eher deshalb an, weil sie auf meinem Rückweg liegen und ich das Gefühl habe, ich sollte ein Foto dort schießen... Wenn man schon mal in SF ist.
Da ich zwischendurch eben für Fotos anhalte brauche ich für den Rückweg (wie gesagt - über fünf Kilometer) über eine Stunde und fünfzehn Minuten. Gegen viertel vor sechs bin ich wieder zurück - und mache erst einmal eine halbe Stunde die Augen zu. Ich wundere mich manchmal selbst - wenn ich sonst Sport treibe aka laufe, laufe ich unter der Woche drei- bis viermal jeweils um die zwölf Kilometer im Schnitt und ich bin nicht annähernd so platt wie hier vom Herumlaufen...
Zum Abendessen gibt es einen Avocado-Burger und bevor ich ihn ganz aufgegessen habe, habe ich schon nicht mehr richtig Appetit drauf. Ich schätze, mein Burgerappetit für die nächsten Wochen und Monate ist gesättigt...! Was ich hier übrigens vermisse: Bäckereien! Nicht nur, weil das Brot hier vergleichsweise schlecht und das im Deutschland um einiges besser ist, sondern auch, weil ich zwischendurch zum Überbrücken bis zum Abendbrot einfach mal gerne nur eine Kleinigkeit essen möchte - das findet man hier nur so gut wie kaum und immer Banane oder Müsliriegel wird auch langweilig. Eine Tüte Chips, Popcorn oder einen Cookie zu kaufen, so wie es an vielen Stellen angeboten wird, halte ich da auch nicht wirklich für eine gelungene Alternative. Einfach mal wieder ein Milchbrötchen, ein Vollkornbrötchen mit Brie oder eine Laugenstange - das wär's und ich freue mich schon darauf, das in Kürze wieder essen zu können
Ich kaufe noch kurz ein paar Sachen bei Trader Joe's ein und eine junge Frau spricht mich an. Ob ich jüdisch sei, möchte sie wissen. Ich verneine und sie wirkt ein bisschen enttäuscht. Als ich an der Kasse anstehe und warte, frage ich mich, wie sie darauf kommt, dass ich jüdisch sein könnte und muss unweigerlich an "Das Leben des Brian" denken - vielleicht erinnert ihr euch an die Eingangsszene, Stichwort "Rübennase". Ob es an meiner Nase lag? Ich werde es nie erfahren.
Ich bin gegen halb neun wieder am Hostel und erkundige mich, wann ich am nächsten Tag ausgecheckt haben muss. Die Antwort lautet zwölf Uhr, und: Das Gepäck kann ich bis zu meinem Abflug am Hostel lassen. Wenn das nicht maximal entspannt ist, dann weiß ich auch nicht. Heißt außerdem auch, dass ich fast noch den gesamten Tag (ergo bis gut 16h) habe, denn mein Flug geht um 19:50, heißt 19:20 Boarding, heißt 16:30/17h am Flughafen sein... Perfekt. (:
Kommt gut in die neue Woche - bis morgen!
Karla

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Letzte Einträge: #twenty: mount tabor park. voodoo doughnut., #twenty-three: willamette river. south pasadena, california., twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #thirty: magnificent mile. chicago river museum. maggie daley park. cloud gate. , #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber.


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