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#seventy-three: the high line. hudson river park. ankunft in baltimore, maryland.

Hey there,
eh man sich versieht, ist man auch schon wieder raus aus New York City... drei Tage sind ja wirklich nichts für so eine Stadt... aber der Reihe nach - hier der Tagesbericht vom heutigen Tag, der vermutlich etwas knapper ausfällt als sonst.
Unser letzter Morgen in New York City beginnt wie immer mit dem Frühstück in der Unterkunft. Zur Abwechslung gibt es beim Frühstück Pfannkuchen, die ich aber leider zu spät entdecke. Dafür gibt es heute auch Erdnussbutter, die ich ja bekanntlich echt gerne esse.
Nach dem Frühstück haben wir noch gut zwei Stunden Zeit, bis unser Bus nach Baltimore abfährt. Wir entscheiden uns daher, zur High Line zu gehen, welche sich zu Fuß innerhalb weniger Minute von unserem Hotel erreichen lässt. Dabei handelt es sich um eine stillgelegte Trasse für Güterzüge, welche sich einige Kilometer im Westen Manhattans durch die Stadt zieht. Das Besondere ist, dass die Trasse eine ehemalige Hochbahntrasse ist, heißt, die Gleise sind oberhalb der Straße installiert. Nachdem sie einige Jahrzehnte brachlagen, kann man jetzt auf der Trasse spazieren gehen, die Wege sind reichlich begrünt und voll von Blühpflanzen. Gerade in einer so riesigen Metropole wie New York City fällt so etwas besonders positiv auf... zumal man die High Line vom Erdboden erst einmal gar nicht so wahrnimmt. Wir spazieren knapp 20 Minuten in Richtung Süden und kehren schließlich nach ein paar hundert Metern wieder um... gerne hätten wir noch mehr Zeit gehabt, die High Line abzuwandern, zumal es dort auch Kunstwerke wie Street Art zu sehen gibt. Ein Bild findet ihr unten. Na, habt ihr die Frau erkannt bzw. den Spruch? Genau, es handelt sich um Lady Liberty. Die Worte daneben sind die letzte Zeile des Gedichts von Lazarus, welches ich euch vorgestern hier auch aufgeschrieben habe.
Unser zweites Ziel - vermutlich ebenfalls keine riesige Attraktion, aber dennoch sehr lohnenswert - ist der Hudson River Park. Dies ist - wie der Name schon vermuten lässt - ein kleiner Park direkt am Hudson River nur wenige Gehminuten von der High Line entfernt. Zwischen Fluss und Park gibt es eine kleine Promenade, es weht ein angenehmer Wind und wir genießen den Blick aufs Wasser. Leider haben wir auch hierfür nicht so viel Zeit, wie wir gerne hätten... auf dem Rückweg kommen wir dann noch am Skatepark vorbei und schauen den Skateboardern zu - sowohl männliche als auch weibliche Skater sind dort, von ganz jung bis über 50 Jahre. Nach ein paar Minuten kehren dir zum Hotel zurück, checken aus und begeben uns mit unserem Gepäck zu Bushaltestelle an der Ecke 36. Straße und 11. Avenue. Schade, dass wir New York City schon wieder verlassen! Im Nachhinein hätten wir hier noch sehr gerne einen weiteren Tag gehabt. Auch wenn zum Beispiel die Fähren von und nach Ellis Island bzw. Statue of Liberty voll und stickig waren und manche Straßen in der Stadt aufgrund der vielen Menschen echt gestresst haben waren, so hat die Stadt auf der anderen Seite ja auch unglaublich viel zu bieten und ist auf ihre Weise sehr beeindruckend - schon aufgrund ihrer schieren Dimension. Nach wie vor würde ich aufgrund der ständigen Hektik und der vielen Menschen nicht auf Dauer in NYC leben wollen , aber: Überall ist jederzeit viel los und Langeweile kommt da so schnell bestimmt nicht auf, denn abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten und Schauplätze gibt es noch genauso viel Spannendes zu entdecken, wie wir heute gesehen haben. Aber gut - wir müssen aufbrechen...
Im Bus nach Baltimore, in dem wir schließlich sitzen, sind überwiegend Amerikaner dunkler Hautfarbe. Es ist etwas ungewohnt, in der Minderheit zu sein... wir haben schon vorher gesehen, dass 63% der Bevölkerung Baltimores schwarz sind. Die Fahrt nach Baltimore dauert gut vier Stunden und mit etwas Verspätung kommen wir gegen kurz nach 16h an. Auf den letzten Metern, die der Bus in Baltimore zurücklegt, ist uns aufgefallen, dass an drei oder vier Kreuzungen, an denen der Bus gehalten hat, Bettler zwischen den stehenden Autos auf- und abgingen, um nach Geld zu fragen... wir wollen uns dadurch zunächst nicht beirren lassen, setzen uns in den nächstgelegenen Starbucksladen und gönnen uns noch ein Getränk, da wir in unserer Unterkunft sowieso erst ab 18h einchecken können. Im Vergleich zu NYC sind die Straßen hier nicht sehr voll (Starbucks ist jedoch gut besucht). Die Stadt macht - zumindest auf den ersten Blick - einen ganz passablen Eindruck, da (ähnlich wie in Boston) einige nette Backsteinbauten die Straßen säumen. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft nimmt die Zahl der Menschen jedoch noch weiter ab und auch die Häuser werden nicht unbedingt schöner... unsere Unterkunft überrascht uns dann doch positiv, da das Reihenhaus geräumig, sehr sauber und ordentlich und vor allem sehr stilvoll und modern eingerichtet ist. Unsere Gastgeber, Philipp und Mike (genau, ein Ehepaar - die Vermutung hatten wir schon direkt beim Betreten des Hauses, da wir an der Garderobe sofort eine Mütze mit Regenbogenfarben gesehen haben) sind noch nicht zu Hause, aber mit dem Zahlencode konnten wir schon problemlos ins Haus. Wir entscheiden uns nach einer kurzen Pause in unserer Unterkunft dafür, einkaufen zu gehen und brechen auf zum Supermarkt Save-a-lot, welcher sich laut Karte zwölf Minuten von unserer Unterkunft entfernt befinden soll. Auf dem Weg dorthin schlendern wir die ersten Minuten durch die ruhige Nachbarschaft hier, dann gelangen wir zu einer Straße mit Cafés und dem einen oder anderen Laden und schließlich begeben wir uns durch ein Viertel, das fast ausschließlich schwarz ist. Dies ist schon ein wenig ungewohnt... was in dieser Ecke jedoch abschreckend ist, ist das Erscheinungsbild der Stadt: Die Häuser - obwohl es hier viele große murals, also Wandbilder gibt - sehen irgendwie abgewrackt aus, es liegt viel mehr Müll auf den Straßen als in den beiden zuvor besuchten Großstädten (obwohl hier viel weniger Menschen unterwegs zu sein scheinen), in oder vor vielen Läden gibt es Security und die Gehwege sind mehr als überholungsbedürftig, da sich Risse durch die Gehwegplatten ziehen und Unkraut aus diesen wuchert... auch gibt es viele Leerstände. In dem supergünstigen, nicht stark besuchten Supermarkt kaufen wir das Nötigste ein und machen uns dann schnell wieder auf den Heimweg. So ganz recht ist mir diese Gegend der Stadt noch nicht.
Zum Abendessen gibt es Mac-and-Cheese... eigentlich wollten wir Salat essen, nur leider war der Supermarkt nicht sonderlich gut sortiert. Nach dem Essen ruhen wir uns auf unserem Zimmer aus und machen Witze über die Stadt - rausgehen wollten wir nicht mehr, zumal es hier in den Straßen eh nicht mehr so viel zu sehen gibt. In Downtown sollte wohl mehr sein, aber das würden wir uns in den nächsten Tagen ansehen!
Na gut, ihr dürft gespannt sein - wir sind es auf jeden Fall.
Bis dahin, haltet die Ohren steif!
Karla

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11.8.19 02:47
 
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