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#seventy-five: washington, d.c. capitol. art sculpture garden.

Hey ihr,
heute verbringen wir den Tag in Washington D.C. Die Stadt liegt circa 70km von Baltimore entfernt, so dass man gut innerhalb eines Tages dorthin und wieder zurückfahren kann.
Unser Tag beginnt daher entsprechend etwas früher, heißt, dass wir um 6:45 Uhr aufstehen. Nach einem kurzen Frühstück, bei dem wir auch einen unserer Gastgeber kurz sehen, brechen wir zur Penn Station auf, um von dort den (Gratis-)Bus Richtung Stadtzentrum zu nehmen. Von dort aus müssen wir noch ein Stück zu Fuß gehen, um dann zur Grayhound Station zu gelangen. Unser Bus soll planmäßig um 9:20 Uhr abfahren, allerdings verspätet sich der Bus um eine gute Viertelstunde. Wir sind daher auch erst um 10:30 Uhr in Washington D.C. und steigen dort am Hauptbahnhof aus, welcher bereits aufgrund seiner Architektur sehr beeindruckend ist. Wir verlassen den Bahnhof Richtung Innenstadt und cremen uns kurz ein – Für heute ist nämlich wieder nur Sonnenschein angesagt sowie Temperaturen über 30° – und machen uns dann auf zum Kapitol. Dort angekommen sehen wir, dass es Führungen durch das Gebäude gibt, die tatsächlich sogar umsonst sind. Wir stellen uns am Visitor Center an, um an einer der Touren teilzunehmen. Leider müssen wir das Wasser, was wir in unseren Rucksäcke mit uns tragen, komplett austrinken und uns auch von unseren Müsliregeln verabschieden (die Bananen essen wir vor Ort schnell auf), da weder Essen noch Getränke im Kapitol erlaubt sind. Gut, dass wir gar nicht so viel zu essen mitgenommen haben...
Wir haben etwas Sorge, dass das Anstehen ewig dauern könnte… Allerdings geht es dann doch recht zügig, so dass wir innerhalb von 20 Minuten durch die Sicherheitskontrolle sind und auch ein Ticket für die Führung haben. Die Führung beginnt dann mit einem 13-minütigen Film über die Entstehung der USA: dieser ist natürlich sehr patriotisch, aber auch gleichzeitig sehr beeindruckend, da noch einmal deutlich wird, wie viel Arbeit zum Beispiel in den Bau des Kapitols um 1800 gesteckt wurde. Ich bin ein bisschen froh, dass auch erwähnt wird, dass die Arbeit damals, d.h. die Errichtung des Kapitols, von Sklaven übernommen wurde... wäre schön unangebracht gewesen, wenn man das nicht erwähnt hätte...
Nach diesem Intro gelangen wir zu der nächsten Station, an welcher wir Kopfhörer bekommen: Unser Tour Guide heißt Matt und über die Kopfhörer können wir seine Ausführungen und Erklärungen genau hören - was die Tour wesentlich angenehmer macht, als wenn man ohne Kopfhörer hätte versuchen müssen zuzuhören - es ist ja doch recht laut und voll, weil viele Menschen dort sind. Es stellt sich dabei heraus, dass Matt eine gute Portion Humor und dementsprechend auch viele Flachwitze an den Tag legt. Das macht die Führung allerdings auch sehr angenehm, da er nicht einfach nur trocken die historischen Fakten aufzählt. Wir erfahren z.B., dass jeder US-Staat (es gibt ja insgesamt 50) bis zu zwei Statuen berühmter Persönlichkeiten im Kapitol aufstellen darf. Dabei gibt es nur zwei Voraussetzungen: erstens die Person muss bereits verstorben sein und zweitens die Statue muss weiß (also Marmor) oder aus Bronze sein. Die Tour ist von der Länge übrigens auch sehr angenehm, so dass wir nach etwa 30, 35 Minuten durch sind. Wir entscheiden uns dann auf Empfehlung unseres Tour Guides hin, uns noch das Repräsentantenhaus (House of Representatives) und die Library of Congress anzugucken. Leider darf man in Repräsentantenhaus keine Fotos machen - das stellen die Mitarbeiter sicher, indem sie uns und natürlich auch den anderen Besuchern die Taschen abnehmen und während des Aufenthalts im Repräsentantenhaus aufbewahren. Wir sehen uns also nun den Raum an, in welchem u.a. Entscheidungen hinsichtlich zukünftiger Gesetze getroffen werde. Aktuell sind keine Abgeordneten dort, aber wenn dies gefall gewesen wäre, wäre man live bei der Diskussion dabei. In der Bücherei ist das Fotografieren dann immerhin schon erlaubt... ein paar Eindrücke findet ihr weiter unten.
Im Kapitol verbringen wir deutlich mehr Zeit, als angenommen - ihr sehr, es gibt viel zu sehen und man bekommt einen tollen Eindruck in die Politik des Landes.Da es mittlerweile Nachmittag ist, gönnen wir uns wieder einen Salat - direkt mit Blick aufs Kapitol - und schauen uns anschließend noch einen Skulpturengarten an. Dieser liegt gut zwanzig Minuten vom Kapitol entfernt... eigentlich wollten wir zum Weißen Haus, aber das ist zeitlich leider nicht drin - Washington D.C. ist einfach zu groß und hat zu viele monumentale Bauten, Statuen, Denkmälern usw. zu bieten. Bei dem Skulpturengarten gibt es immerhin einen großen Springbrunnen, wo wir ein wenig entspannen und die Füße ins Wasser halten können... sehr gute Sache. (:
Unser bus Richtung Baltimore fährt um 18:30h wieder ab und eine knappe Stunde später sind wir wieder zurück... wir hoffen, den letzten Bus noch zu kriegen, für den man nicht zahlen muss. Aber der ist leider schon weg... na ja, wie versuchen es mal mit der Bahn. Auch hier müssen wir leider feststellen, dass Schienenersatzverkehr fährt, weil in der Stadt Bauarbeiten laufen.. auch alles nicht so optimal. Letztlich entscheiden wir uns für Uber und sind innerhalb von elf, zwölf Minuten für umgerechnet acht Euro sicher wieder zu Hause.
Morgen geht’s wieder nach Washington - wie sind ja schließlich nicht mit allen Sehenswürdigkeiten fertig geworden. Man, man, man... wir haben schon gesagt: wenn wir das gewusst hätten (dass Washington so viel zu bieten hat und Baltimore so grenzwertig ist in vielen Vierteln), dann hätten wir direkt Washington gebucht. Na ja, so fahren wie morgen wieder hin - vermutlich dann aber mit dem Zug...!
Macht’s gut!
Karla


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13.8.19 03:01
 
Letzte Einträge: twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber., #seventy-four: edgar allan poe haus. baseball. inner harbor. fells point. , #eighty-one: miami beach pt. ii. , #eighty-two: miami beach pt. iii. ankunft in new orleans, louisiana.


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