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#seventy-six: washington, d.c. white house. washington monument. lincoln memorial. arlington cemeter

Hallo ihr Lieben,es steht wieder Washington D.C. auf dem Programm - wie gestern bereits ausgemacht. Da wir an diesem Tag mit dem Zug fahren, müssen wir auch nicht so früh aufstehen: die Penn Station befindet sich nur fünf, sechs Gehminuten von unserem AirBnb entfernt. Während wir frühstücken, leistet uns Phillip, einer unserer beiden Gastgeber, Gesellschaft. Wir unterhalten uns mit ihm über verschiedene amerikanische Großstädte und er erzählt, dass er in Deutschland in Aschaffenburg gelebt hat, als er ganz klein war. Auch erfahren wir, dass er momentan für den Stadtrat kandidiert und dementsprechend viel damit zu tun hat, in der Nachbarschaft Stimmen zu sammeln (gebt mal bei Google Phillip Westry Baltimore ein, dann kommt ihr zu deiner Internetseite). Wir verquatschen uns daher auch ein wenig und kriegen leider nicht mehr den Zug um 8:50h. Der nächste kommt allerdings um 9:18h, was dann auch in Ordnung ist; ein Ticket kostet $8, sodass wir pro Nase hin und zurück umgerechnet etwas über 14€ zahlen. Das geht doch in Ordnung.In Washington angekommen, gehen wir an diesem Tag direkt Richtung Weißes Haus. Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach Regen aus... zunächst hält es sich aber noch und wir haben an diesem Tage Zeit, uns das Washington Memorial, den großen, markanten Obelisken, etwas näher anzusehen... sofern man das so sagen kann, denn wirklich viel gibt es nicht zu sehen. Was ihn, meiner Meinung nach, so beeindruckend macht, ist zum Einen seine imposante Größe und zum Anderen sein Platz zwischen Kapitol und Weißem Haus (letzteres haben wir allerdings noch nicht gesehen). Zum Weißen Haus gelangen wir schließlich eine gute halbe Stunde später, es regnet nur ein wenig... ein paar Tropfen Regen sind bei dem schwül-warmen Wetter auch ganz angenehm. Die Sicht auf das Weiße Haus wird dann allerdings leider durch einen Bauzaun behindert, da wohl der Zaun rund ums Gebäude erneuert wird. Wir machen dennoch einige Fotos - schließlich ist das Weiße Haus ja der Wohnsitz des mächtigsten Mannes der Welt - und bekommen dann auch gar nicht mehr die Möglichkeit, weitere Fotos zu schießen: Die Polizisten, von denen selbstverständlich jederzeit viele vor Ort sind, fordern uns und die anderen Touristen auf, die Straße und den kleinen Park vor dem Weißen Haus komplett zu räumen. Auf die Entfernung können wir natürlich nicht mehr sehen, warum dies geschieht und was vor sich geht und können daher nur mutmaßen, dass eine wichtige Person das Weiße Haus betreten bzw. verlassen hat. Wir erhoffen uns, etwas Spannendes in diese Richtung miterleben zu dürfen, allerdings tut sich zwanzig Minuten lang nichts, sodass wir jetzt wieder merken, dass wir Hunger haben und erst mal bei Chipotle ein paar Straßen weiter jeweils eine große leckere Veggie Bowl (brauner Limettenreis, schwarze Bohnen, Pico de Gallo, Guacamole, Käse,...) to go holen. Wir gehen wieder zu den „Hauptattraktionen“, d.h. Richtung Washington Memorial und Weißes Haus, zurück und suchen nach einer guten und v.a. trockenen Sitzgelegenheit, da es inzwischen schon ordentlich regnet (gut, dass unsere Gastgeber uns am Morgen angeboten haben, einen Schirm mitzunehmen und wir so schlau waren, das Angebot anzunehmen). Wir werden fündig, essen und genießen dabei den Ausblick auf den Obelisk, gehen anschließend weiter - der Regen hat mittlerweile wieder nachgelassen. Nach einer weiteren guten halben Stunde gelangen wir schließlich zu der nächsten Sehenswürdigkeit, nämlich dem World War II Memorial. Das Denkmal ist riesig und erinnert an alle gefallenen amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg; auf der Südseite steht ein großes, solides Torhaus-ähnliches Gebäude, welches auf den Schauplatz Pazifik hinweist, auf der Nordseite trägt das (spiegelverkehrt) baugleiche Pavillon die Inschrift „Atlantic“. Unter einer riesigen Bronzefigur von vier Adlern mit Siegeskranz im Schnabel im Atlantik-Gebäude lesen wir auf einer Bronzeplatte im Boden: „Victory in the air. Victory on land. Victory at sea. World War II 1941-1945“. Zitate von Marshall, Eisenhower und anderen bekannten Politikern zieren die steinernen Elemente des Denkmals, u.a.:

D-Day June 6, 1944
You are about to embark upon the
great crusade toward which we have striven these
many months. The eyes of the world are upon you.
I have full confidence in your courage,
devotion to duty and skill in battle.
- General Dwight D. Eisenhower


Man könnte die Amerikaner für Vieles verurteilen oder ihnen z.T. überzogenen Patriotismus vorwerfen, aber die Form ihrer Erinnerungskultur (sei es im Revolutionary War, dem Civil War oder eben im Weltkrieg) sucht wohl seinesgleichen...
Hinter dem Memorial erstreckt sich - ebenfalls auf einer Achse mit Kapitol und Washington Monument - der reflecting pool und schließlich das Lincoln Memorial. Dieses sehen wir uns natürlich auch aus nächster Nähe an: Es gleicht von der Bauweise dem Pantheon, eine riesige sitzende Lincoln-Statue befindet sich im Innern, welches man über die Stufen auf der Vorderseite erreicht. Von dort aus hat man einen sehr guten Ausblick bzw. Blick auf den davor liegenden Teich, das WWII-Memorial, den Obelisk (ergo das Washington Memorial) und ganz dahinter das Kapitol - alle Gebäude liegen hintereinander (auf dem Bild des World War II Memorials seht ihr das Lincoln Memorial übrigens auch ganz hinten - so mal als Anhaltspunkt für die Dimensionen des Geländes). Diese grüne Achse, die etwas über drei Kilometer lang ist, ist die National Mall... wenn ich daran denke, dass wir zunächst nur einen Tag für Washington D.C. einplanen wollten... da wären wir ja vorne und hinten mit der Zeit nicht hingekommen.
Nach dem Lincoln Memorial ist unser letzter Stopp an diesem Tag der Arlington National Cemetery, also der Nationalfriedhof Arlington. Dieser liegt auf der anderen Seite des Flusses, ist daher wieder mit einem guten Fußmarsch verbunden und ist vor allem sehr bekannt: in den USA ist er der vielleicht wichtigste Friedhof des Landes, da seit dem 19. Jahrhundert Soldaten und Veteranen sämtlicher nationaler und internationaler militärischer Konflikte dort begraben worden sind. Ferner werden dort US-Präsidenten und Witwen der „armed forces“ (dt. Streitkräfte) begraben; so finden unter der Woche bis zu dreißig Beerdigungen pro Tag statt. Im Empfangs- und Eingangsbereich zum Friedhof gibt es eine Sicherheitskontrolle, ferner gibt es einige interessante Informationen zum Friedhof, sodass z.B. einzelne Schritte bzw. Entscheidungen, die vor dem Begräbnis getroffen werden, erläutert werden.
Das Gelände ist ob seiner Gräberzahl weitläufig, mal abgesehen davon, dass nach dem Regen die Sonne so langsam durch die Wolken bricht und die Luftfeuchtigkeit dadurch unangenehm hoch ist. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen, den Friedhof zu besuchen, um uns die Dimensionen zu vergegenwärtigen. Einige Gräberreihen erinnern aufgrund ihres schlichten weißen, aber gleichzeitig beeindruckenden Erscheinungsbildes an die Friedhöfe in Flandern, die vom Ersten Weltkrieg herrühren. Wir besuchen außerdem das Grab John F. Kennedys.
Nach Arlington steuern wir wieder das Stadtzentrum Washingtons an, wobei wir dieses Mal mit der Bahn zurückfahren - der Fußweg ist uns schlicht zu lang. Nach einer kurzen Getränkepause entscheiden wir uns, noch ein paar Sachen fürs Abendessen und Frühstück einzukaufen - wir haben keine Lust, den Supermarkt in Baltimore aufzusuchen. Viel müssen wir eh nicht einkaufen und außerdem habe ich am Morgen extra eine Baumwolltasche eingepackt, sodass wir unsere Einkäufe auch problemlos zum Zug und von dort nach Hause transportieren können.
Am Abend steht dann nur noch das Waschen unserer Wäsche an - Waschmaschinentabs haben wir aus Deutschland extra mitgebracht und die Maschine und den Trockner dürfen wir ohne Weiteres benutzen.
So denn... das war es auch schon wieder für heute, aus der faszinierenden Stadt Washington D.C.. Bis dahin...!
Karla

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