Startseite
  Archiv
  Über mich
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   9.08.19 22:02
    Huhu ihr beiden, da hab
   9.08.19 22:02
    Huhu ihr beiden, da hab
   9.08.19 22:03
    Huhu ihr beiden, da hab
   9.08.19 22:04
    Huhu ihr beiden, da hab
   9.08.19 22:04
    Huhu ihr beiden, da hab
   9.08.19 22:05
    Huhu ihr beiden, da hab

https://myblog.de/karlifornien

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
#seventy-seven: washington, d.c. botanic garden. air and space museum. natural history museum.

Dear all,
tja, was soll ich sagen... wir fahren heute wieder in die Hauptstadt und entscheiden uns damit auch mal wieder gegen Baltimore...! Wir haben nämlich herausgefunden, dass sämtliche Museen, die im Zentrum Washingtons an der National Mall liegen, umsonst sind - auf Baltimore sind wir nach wie vor nicht scharf...
Wie am Vortag auch gehen wir daher um neun Uhr aus dem Haus, kaufen am Bahnhof unsere Tickets und nehmen den Zug um 9:18h Richtung Washington. Was uns am Vortag schon aufgefallen ist, ist der sehr fahrgastfreundliche Umgangston am Bahnhof in Baltimore: nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, fragte uns ein Polizist, ob bei uns hinsichtlich der Zugfahrt alles klar wäre. Auch werden alle Fahrgäste, die zum Gleis hinuntergehen, von einer Mitarbeiterin begrüßt bzw. bekommen eine gute Fahrt von ihr gewünscht. Das war gestern Morgen so und so ist es heute auch wieder.
Planmäßig erreichen wir Washington D.C. um kurz nach zehn Uhr. Es ist am Morgen schon noch schwüler als am Vortag und schon nach wenigen Metern fangen wir an zu schwitzen (mittags würden es 30° werden und eigentlich sind Regen und Gewitter angesagt - wie sich später noch herausstellen würde, sollte es während unserer Zeit in der Stadt weder regnen noch gewittern, sodass auch keine Abkühlung in Sicht sein würde...). Unser erstes Ziel - freier Eintritt, yeah! - ist der botanische Garten, in welchem wir uns eine gute Dreiviertelstunde die Beine vertreten. Manche Räume, die den Tropen nachempfunden sind, sind fast schon kühler und angenehmer als der Aufenthalt im Freien... andere Räume sind dafür angenehm klimatisiert. Auf unserem Rundgang machen wir uns u.a. mit Pflanzen aus Hawaii, mediterranen Gewächsen und Arzneipflanzen vertraut, aber auch mit Nutzpflanzen, deren Blüten, Früchte, Wurzeln usw. man sonst nur als „Endprodukte“ (sprich: Lebensmittel) kennt, etwa Kaffee, Ingwer, Kakao,...
Ein kurzer Fußmarsch von knapp zehn Minuten führt uns zum nächsten Stopp, nämlich dem National Air and Space Museum. Auf dem Weg ertappe ich noch eine Mücke an meinem rechten Schienbein, die gerade dabei ist, ihren Durst mit meinem Blut zu stillen - mit einem gezielten Schlag mache ich sie platt, merke aber später, dass ich trotzdem nicht schnell genug war. (Wir sind übrigens beide arg von Mückenstichen geplant, wobei ich zur Abwechslung noch das bessere Los gezogen habe... und was habe ich vergessen, in den Urlaub mitzunehmen? Genau, den BiteAway-Stift gegen Stiche!!)
Zurück aber zum Museum. Auch hier: wir kommen für umme rein. Das Museum behandelt die Geschichte der Navigation zu Land, auf See und im All, die Funktionsweise von Flugzeugen und Raumschiffen, die Geschichte der Luftfahrt. Wir gehen zwar durch jede Ausstellung, sehen uns aber nicht alle Exponate im Detail an - man könnte problemlos fast einen ganzen Tag hier verbringen, schätze ich. Besonders interessant ist die Geschichte der Spionage zwischen den USA und der damaligen UdSSR, die Entwicklung der Technik mit Blick auf Satelliten(bilder) und dem technischen Wettlauf zwischen den beiden Supermächten in den 1960er und 70er Jahren.
Weiterhin ansprechend ist die für Kinder gemachte Ausstellung, in der der Frage nachgegangen wird, warum und wie Flugzeuge überhaupt fliegen. Mithilfe einfacher Experimente werden dabei zentrale Grundsätze der Physik veranschaulicht: die Besucher können zum Beispiel einen Fön auf zwei Baseball-Bälle richten, welche mit einem Abstand von ca. 3-4 Zentimetern voneinander entfernt an Schnüren aufgehängt sind. Richtet man den Fön auf diesen Spalt, so werden die Baseballs-Bälle nicht etwa nach links und rechts weggedrückt: sie nähern sich (überraschenderweise - aber Physik fasziniert mich immer, wenn ich sie mal verstehe!) an, bis fast kein Abstand mehr zwischen ihnen ist. Dies verdeutlich, dass die Luft, die schneller zwischen den beiden Objekten hindurchströmt, eine Art „Unterdruck“ gegenüber der Luft, die die Bälle sonst umgibt, erzeugt (da der Luftdruck geringer ist). Das gleiche Prinzip bringt ein Flugzeug dazu, vom Boden abzuheben, da die Tragflächen an der Oberseite gewölbt sind und somit die Luft dort schneller strömen muss als an der Unterseite, um sozusagen die gleiche Strecke zurückzulegen - wie bei den Baseball-Bällen auch entsteht durch das schnellere Anströmen ein geringerer Druck (hier: auf der Oberseite der Tragflächen) und die Maschine hebt ab... ich hoffe, ich habe das richtig verstanden und halbwegs vernünftig erklärt. Falls ihr nach dieser langen Erläuterung noch lest und nicht etwa abgesprungen seid: sehr gut! ;-)
Wie verlassen die Kinder-Ausstellung (mitmachen ist immer super!) und sehen uns zum Schluss auch noch den Wright Circle an - in einem Rundgang wird die Geschichte der Gebrüder Wilbur und Orville Wright und ihre ersten Versuche der Luftfahrt dargelegt. In der Mitte des Raumes steht ein Duplikat ihres ersten „Flugzeug“-Modells (s. Bild unten) und wir wundern uns, dass man damit früher überhaupt wenige Sekunden (dreieinhalb, um genau zu sein) und später über eine Minute in der Luft sein konnte. Dass Luftfahrt nicht immer selbstverständlich gewesen ist und viele beim Versuch, die Schwerkraft „im Flug“ zu überwinden gescheitert sind, wird hier nochmal eindrucksvoll deutlich. Man bekommt ansatzweise einen Eindruck, was für eine Sensation das Fliegen vor ungefähr einhundert Jahren gewesen sein muss.
Unser dritter Stopp ist das National Museum of Natural History - das aber nur, weil ich im Internet zufällig gesehen habe, dass man gegen frühen Nachmittag bei der Fütterung einer Vogelspinne dabei sein kann. Wir sind tatsächlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sehen zu, wie Vogelspinne Goldie eine Heuschrecke verputzt. Weiterhin erklärt uns der betagte Tierpfleger u.a., was der Unterschied zwischen einem Exoskelett (bei Spinnentieren) und einem Endoskelett (wie etwa beim Mensch) ist. Näher sehen wir uns das Museum allerdings nicht an, da wir noch etwas entspannen und nicht nur Museen sehen wollen. Den Rest des Nachmittags halten wir also noch einmal (wie schon bereits zwei Tage zuvor) unsere Füße am Springbrunnen im Skulpturengarten ins Wasser, trinken etwas bei Starbucks und nehmen dann den Zug um 18:25h zurück nach Baltimore. Unsere Gastgeber sind zu Hause und spielen Ballerspiele... na ja, solange sie reale Waffen ablehnen... Für uns wird es langsam Zeit, die Tasche für Miami zu packen - da geht es dann nämlich morgen Mittag hin!
Talk to you later!
Karla

4-ED79-DD8-B90-C-46-B8-A50-E-6900-C4-F39439

C29-F85-CB-88-D1-42-ED-AA28-5-D9-A798-B03-D5

231496-D6-9840-4-E3-E-9-C98-96-DCCCCB6390

C94-CE89-E-E922-4-B5-C-BB4-D-FEE142-B818-F0

AA7-A5837-60-EB-464-E-90-A2-4-C00-E46-B7-B7-E

28-FE78-D4-B72-D-4-C4-E-8452-C3-AEE8-BEEFE3

15.8.19 01:23
 
Letzte Einträge: twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber., #seventy-four: edgar allan poe haus. baseball. inner harbor. fells point. , #eighty-one: miami beach pt. ii. , #eighty-two: miami beach pt. iii. ankunft in new orleans, louisiana.


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung