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#seventy-eight: ankunft in miami, florida.

Hey hey,
heute gibt es tatsächlich nur einen kurzen Eintrag, da wir lediglich von Baltimore in Maryland nach Miami im Bundesstaat Florida gereist sind... einen kurzen Tagesbericht möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten.
Da unser Flug um 13:45h vom Baltimore-Washington International Airport geht, haben wir morgens Zeit, in Ruhe zu frühstücken und unsere Koffer zu packen. Von den Unternehmungen an den vorigen Tagen in Washington D.C. sind wir eh ziemlich groggy, sodass uns das Ausschlafen auch entgegen kommt.
Wir verlassen unser AirBnB in der East Lanvale Street gegen kurz nach elf Uhr und nehmen schließlich um 11:35h den Zug Richtung Flughafen. Da es im Flughafen und später im Flugzeug wieder etwas frisch werden könnte, tragen wir lange Jeans (so wie immer, wenn wir mit dem Flugzeug oder Bus in die nächste Stadt reisen - ansonsten tragen wir hier kurze Hosen). Am Flughafen angekommen geht es mit einem Shuttlebus zum Terminal. Wir fliegen mit Southwest Airlines (was von Kosten und Service ungefähr Ryanair in Europa entspricht). Nachdem das Einchecken erledigt und die Sicherheitskontrolle recht schnell passiert sind, wandern wir im Flughafen auf und ab... nur um etwas später festzustellen, dass der Flug von 14:50 auf 17:25h verschoben ist. Na super - aber machen kann man da leider eh nichts. Uns bleibt also nichts Anderes übrig, als zu warten und Mittag zu essen. Wir essen bewusst erst am Nachmittag, damit wir im Flieger oder bei Ankunft in Fort Lauderdale (von wo aus wir nach Miami müssen) nicht wieder hungrig sind. Wir kriegen die Zeit dann ganz gut um und checken schließlich ein. Endgültig können wir Baltimore, die gefährlichste Stadt Amerikas (und laut Wikipedia Platz 21 in der „Weltrangliste“ der gefährlichsten Städte), hinter uns lassen. Es ist gut, dass Washington in der Nähe lag und wir dort drei volle Tage problemlos verbringen und viel Spannendes erleben konnten - wir sind ja nicht überdurchschnittlich ängstlich, aber in Baltimore wollten wir nun wirklich nicht unterwegs sein. Dass das erklärte Ziel der Polizei in Baltimore „72 Stunden ohne Mord“ ist und wir mehrmals an verschiedenen Orten Schüsse hörten und Helikopter kreisen sahen (die anschließenden Online-Berichte der Baltimore Sun bestätigten manchmal schon wenige Stunden später einen Mord oder dergleichen), sagt, denke ich, schon alles. Wir haben gestern Abend die erste Folge der HBO-Serie „the Wire“, die in Baltimore spielt und vom Kampf der Polizei gegen die Dealer und andere Kriminelle in der Stadt selbst handelt, geguckt und mussten leider feststellen, dass die Darstellung Baltimores mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnen der Realität entspricht. Natürlich gibt es auch ein paar „gute“ - d.h. sichere - Ecken und die in Gewaltdelikte Verwickelten sind fast ausschließlich Männer aus dem Drogenmilieu; sowieso haben wir die Viertel, in denen Drogen und Gewalt vorherrschen, gemieden. Dennoch waren es manchmal nur wenige hundert Meter bis zum nächsten zwielichtigen Straßenzug. Es ist uns immer noch ein Rätsel, dass Menschen freiwillig in dieser Stadt wohnen... aber gut, weiter geht‘s.
in Florida kommen wir schließlich aufgrund der Verspätung (vermutlich wegen des Wetters - andere Flüge nach Tampa, Orlando,... in Florida am frühen Nachmittag haben ebenfalls alle Verspätung) erst um 20:30h Ortszeit am Flughafen Fort Lauderdale an. Wir holen unser Gepäck ab und nehmen den nächsten Shuttlebus zur Tri-Rail, welche Richtung Miami/Hotel fahren soll. Leider haben wir die Bahn um ein paar Minuten verpasst und so müssen wir fast vierzig Minuten warten. Schön... dann kommt die Bahn aber endlich. Interessant ist, dass einige Reklametafeln/-poster, Anzeigen und Durchsagen zum Teil in drei Sprachen zu finden/hören sind: neben Englisch und (wie in anderen amerikanischen Großstädten auch) Spanisch findet sich scheinbar Kreolisch, eine Sprache, die im Zuge der Kolonialisierung aus afrikanischen und europäischen Sprachen entstanden ist. Es gibt verschiedenen Formen des Kreolischen, sodass zum Beispiel in der einen Form Spanisch, in einer anderen aber etwa wieder das Französische vorherrschend ist. Für uns klingt bzw. liest sich das Kreolische - ohne abwertend klingen zu wollen - fast wie eine Fantasiesprache („resaykel kórékteman“ heißt wohl soviel wie „recycle richtig“ oder „richtig recyceln“)... dieser Eindruck wird zu meiner Belustigung noch durch den Namen der Haltestelle „Opa-locka“ der gleichnamigen Stadt (City of Opa-locka), die mit vollem Namen in der Landessprache - kein Scherz - Opa-tisha-wocka-locka heißt, bestärkt... klingt wie Oompa-Loompa oder wacka-wacka.
Auch das Umsteigen in Miami selbst läuft dann nicht so, wie geplant, da wir auch der Umsteigehaltestelle den Anschluss verpassen und abermals (eine halbe Stunde!) warten müssen. Mit fast fünf Stunden Verspätung sind wir dann allerdings endlich an unserem Hotel in Miami. Immerhin ist unser Zimmer im neunten Stock gut klimatisiert, sauber, chic. Es gibt eine kleine Kaffeemaschine auf dem Zimmer, das Bad sieht sehr neu aus und einen Wandschrank für unsere Koffer haben wir auch - dort findet sich auch ein kleiner Safe, sowie Bügelequipment. Auf das Frühstücksbüffet morgen früh freuen wir uns schon!
Todmüde fallen wir ins Bett... immerhin sind wir angekommen und können uns auf die nächsten Tage Strand und Erholung freuen. (:
Bis denen...!
Karla

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16.8.19 06:01
 
Letzte Einträge: twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber., #seventy-four: edgar allan poe haus. baseball. inner harbor. fells point. , #eighty-one: miami beach pt. ii. , #eighty-two: miami beach pt. iii. ankunft in new orleans, louisiana.


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