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#eight: the museum of science and industry. lakefront trail pt. II. saudiarabisches essen.

Hey everyone! Ich hoffe, bei euch ist alles gut! :-)
Der Tag begann für mich heute unfreiwillig schon um 5h. Gestern Abend ist eine Mitbewohnerin (geschätzt 60 Jahren, mit Abstand die Älteste hier auf dem Zimmer) aus der Ukraine eingezogen. Sie hatte heute Morgen nichts Besseres zu tun, als vom Zimmer aus zu telefonieren. Ehm, Stichwort quiet hours?! In mir stauten sich Mordgedanken auf und den anderen Mädels ging es wahrscheinlich genau so. Gottseidank ist sie heute direkt wieder abgereist.
Bei strahlendem Sonnenschein (surprise...) nahm ich nach einem ausgiebigen Frühstück gegen 9h den Bus Richtung Hyde Park, welcher sich ca. zehn Kilometer südlich von Downtown Chicago bzw. vom Hostel befindet und wo sich das Museum of Science and Industry befindet. Busfahren in den Staaten ist ziemlich günstig - eine Strecke kostet umgerechnet 2€. Dafür kriege ich bei der EVAG in Essen noch nicht einmal eine Kurzstrecke aka drei Haltestellen.
Das Museum öffnet um 9:30h, ich war kurz vorher bereits da. Pünktlich um halb zehn ging es rein. Dank (Achtung, Werbung...) ~> Citypass bekam ich zwei Action-Pakete dazugebucht. Neben dem Flug-/Tornadosimulator (welcher automatisch im package enthalten ist) buche ich die Besichtigung des deutschen U-Boots U505. Mal sehen, wie hier so Geschichte(n) erzählt wird/werden...
Dank fester Showzeiten stand die U-Boot-Besichtigung direkt als erstes an. Die Bronzetafel neben dem U-Boot verkündete: "the Museum has long been searching for a submarine for its collection". Tja, wenn im Museumskeller noch Platz ist... Unserer Gruppe von 12 Personen wurde mit einem amerikanisch gefärbten "guden Morrrgeen, meineh Daaamen und Herrrren" begrüßt. Nach ein paar einleitenden Sätzen und Eckdaten zum Boot ging es rein. Die lebhaften Schilderungen des tour guides werden durch Licht- und Geräuscheffekte unterstrichen. Knarrende Rohre. Im Wasser herannahende Torpedos. Gebrüll der Mannschaft. Funksprüche in einer den anderen Besuchern fremden Sprache. Ah ja. Reenactment at its best... Mit einer - wie sollte es anders sein - eindeutigen Botschaft: Das erste seit 1815 durch die Navy erbeutete (U-)Boot, welches zudem noch ein deutsches war und taktisch einwandfrei von den Amerikanern aufgebracht wurde und daher heute tatsächlich auch landmark (Wahrzeichen, Denkmal) ist. Man will ja, dass der amerikanische Durchschnittsbesucher mit einem guten Gefühl rausgeht und die Erwartungen getroffen werden. Zugegeben, das U-Boot an sich war beeindruckend. Die Ausstellungsgegenstände, die sich ehemals an Bord befunden haben, ebenfalls. Die Ausstellung an sich war jedoch eher gewöhnungsbedürftig aka amerikanisch. Viele Grüße an Mareike an dieser Stelle, ich sage nur "Sanctuary Wood" in Flandern... du hättest deinen Spaß gehabt 😉
Der Flugsimulator im Anschluss war dann eher enttäuschend und bedarf keiner weiteren Erläuterungen. Der Rest des Museums ist dann schon besser. Gefühlt ist das Museum in erster Linie für Kinder gemacht, es waren viele Schulklassen da. Im Mittelpunkt steht das Experimentieren. Man kann einen Indoor-Tornado steuern (zugegeben: ziemlich cool), ein 5-Meter-Riesenherz im eigenen Rhythmus schlagen lassen, die Erdrotartion anhand eines riesigen Foucaultschen Pendels beobachten, die Auswirkungen einer Tsunami-Welle in einem ca. 8m-langen Wasserbecken verfolgen, durch eine 4m-Tesla-Spule generierte Blitze bewundern, das Alter seiner Organe berechnen, und und und. Im Atrium des Museums hängen Flugzeuge - Spitfire, Stuka und dergleichen -, in der Gallerie steht eine Dampflokomotive. Das Museum ist riesig und man kann locker einen ganzen Tag dort verbringen.
Aus Versehen landete ich übrigens ohne Sonderticket im Mirror Maze (Spiegellabyrinth) - ich bin versehentlich durch den Ausgang hineingelangt, als eine Schulklasse gerade herauskam. Das Labyrinth war tatsächlich nicht nur für Kinder beeindruckend, auch ich hatte meinen Spaß. Es ist tatsächlich schwierig auszumachen, ob man vor einer Spiegelwand steht oder tatsächlich auf dem richtigen Weg ist. Beste Szene dort übrigens: ca. sieben- oder achtjähriger Junge: "Mooooom....!! I'm close to -" BÄM! Da ist wohl jemand "voll Schmackes" direkt in die Wand gelaufen. Ich lag vor Lachen fast am Boden. Das Wort "Schadenfreude" wird übrigens auch im Englischen verwendet... Nach diesem Highlight machte ich mich kurze Zeit später auf den Rückweg.
Gegen 14h war ich wieder am Hostel. Mittagsschlaf ( sightseeing ist anstrengend) und anschließend das schöne Wetter genießen. Ich entschied mich also, wieder am Lake Michigan laufen zu gehen. 12km in 1:06:00, davon 10km in 54:01. Puls hoch, keine berauschende Zeit, aber na ja... Ich fühlte mich immerhin nicht groggy beim Laufen. Ein Anfang...
Nach einer heißen Dusche stand um 18:30h das Cultural Kitchen Event an. Eine middle school-Klasse (8. Klasse) kochte saudiarabisches Essen im Hostel für die Gäste - Hähnchen mit Reis, Bohnensalat, Suppe, Dattelkuchen - es war einfach unbeschreiblich lecker und eine willkommene Abwechslung zum amerikanischen Essen (für den Dattelkuchen habe ich mir direkt das Rezept geben lassen). Auch wurden wir als Gäste an die Gruppentische der Schülerinnen und Schüler eingeladen, sodass alle zusammen aßen. Ich wurde von einer Gruppe Mädels umschwärmt, die total niedlich und neugierig waren. Ich hatte ihnen kurz zuvor beim Human Bingo geholfen (sie sollten Gäste finden, die zum Beispiel mehr als zwei Sprachen sprechen, schon mal in Paris waren, die Hauptstadt Islands nennen können, einen Film schon mehr als dreimal gesehen haben usw.). Als Dank gab es Umarmungen. 😄 im Anschluss stand noch eine kurze Präsentation Saudi-Arabiens an. Es war nett, so einen Einblick in das Schulleben zu bekommen!
Julie ist inzwischen nach Florida weitergereist, Rafael ist im Hostel etwas nördlich von Chicago. Eventuell gehen wir morgen zusammen essen, ist ja immer ganz nett, mit jemandem reden und seine Erfahrungen austauschen zu können. Und: Kay, eine Bekannte von Dominik, die in Denver lebt, hat sich bei mir gemeldet. Also werde ich im Notfall auch in Denver (neben meinen Gastgebern, Beth und Jim) einen weiteren Ansprechpartner haben. Sweet!
So, das war eine ganze Menge... Aber ich wollte euch nichts davon vorenthalten.😉
good night! And leave a comment, if you want!
6.4.16 05:46
 
Letzte Einträge: twenty-four: eaton canyon. farmers' market. dave and busters., #fifty-six: auf nach kalifornien feat. uber., #seventy-four: edgar allan poe haus. baseball. inner harbor. fells point. , #eighty-one: miami beach pt. ii. , #eighty-two: miami beach pt. iii. ankunft in new orleans, louisiana.


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mareike (6.4.16 07:15)
Hey Karla, das klingt nach einem typischen Museumsbesuch in den USA. Da können wir hier in Deutschland noch einiges von lernen; immerhin macht der Aufenthalt im Museum dort doch gleich viel mehr Spaß!...
Liebe Grüße und weiterhin viele, unvergessliche Eindrücke wünscht dir
Mareike

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